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Was steckt hinter dem neuen Skincare Trend?

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„Wir altern langsamer als unsere Eltern.“ Diesen Satz hört man immer öfter. Und es stimmt: Der neue Skincare Trend geht zu Slow-Aging Produkten. Doch was steckt dahinter? Welche Produkte werden eingesetzt? Und ist Slow-Aging besser als Anti-Aging? Die Antworten erfahren Sie in diesem Beitrag! 

Was ist Slow-Aging?

Slow-Aging ist ein neuer Trend in der Hautpflege, der sich vorwiegend an junge Menschen richtet. Die Idee hinter dem Konzept ist es, die Hautalterung so lange wie möglich zu verzögern. Dabei geht es nicht darum, die Zeichen des Alterns komplett zu eliminieren, sondern vielmehr um eine gesunde und jugendliche Ausstrahlung – ganz ohne Botox oder andere künstliche Methoden.

Was ist der Unterschied zu Anti-Aging?

Im Gegensatz zu Anti-Aging Produkten, die primär auf Fältchen und Falten abzielen, setzen Slow-Aging Produkte auf die Vorbeugung. Das heißt: Sie sollen dafür sorgen, dass die Hautalterung gar nicht erst so stark sichtbar wird. Anti-Aging Produkte sind also eher korrektiv, Slow-Aging Produkte präventiv.

Welche Produkte werden beim Slow-Aging eingesetzt?

In der Slow-Aging-Hautpflege kommen hauptsächlich natürliche Inhaltsstoffe zum Einsatz, die die Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Auch Produkte, die Sonnenschutzfaktor enthalten, spielen eine wichtige Rolle, da sie die Haut vor schädlichen UV-Strahlen schützen. Besonders häufig werden Seren und Cremes eingesetzt, die den Teint aufhellen und für ein frisches Strahlen sorgen. Auch Masken und Peelings können beim Slow-Aging helfen, da sie die Haut von abgestorbenen Hautschuppen befreien und so für ein strahlendes Aussehen sorgen.

Aber nicht jede Haut ist für jedes Produkt geeignet. Um auf Nummer sicherzugehen, dass die Haut auch genau die Produkte und Wirkstoffe bekommt, ist es sinnvoll, die Pflege mit Experten abzusprechen, entweder direkt in der Hautarztpraxis oder über telemedizinische Angebote, wie dem von FORMEL Skin.

Welche Wirkstoffe werden noch verwendet?

In der Slow-Aging-Bewegung werden besonders reizarme und natürliche Wirkstoffe eingesetzt. Einige dieser Wirkstoffe sind:

Retinol: Retinol ist ein Vitamin-A-Derivat, das in vielen Hautpflegeprodukten zu finden ist. Es wirkt entzündungshemmend und kann die Produktion von Kollagen anregen.

Vitamin C: Vitamin C ist ein starkes Antioxidans, das die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.

Hyaluronsäure: Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit in der Haut und sorgt so für einen jugendlichen Teint.

Panthenol: Panthenol ist ein Provitamin, das in vielen Hautpflegeprodukten zu finden ist. Es wirkt entzündungshemmend und kann die Produktion von Kollagen anregen.

Slow-Aging: Welche Rolle spielt der richtige Lebensstil?

Neben den passenden Pflegeprodukten ist auch der Lebensstil ein wichtiger Faktor, wenn es um die Vorbeugung von Hautalterung geht. So sollten Sie regelmäßig Sport treiben, da sich dies positiv auf die Haut auswirkt. Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle, da sie den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Zudem ist ausreichend Schlaf notwendig, da die Haut in der Nacht regeneriert und so ihre Spannkraft behält.

Welche Kosmetikanwendungen kommen beim Slow-Aging zum Einsatz?

Zu den Kosmetikanwendungen, die beim Slow-Aging zum Einsatz kommen, gehören unter anderem:

Microdermabrasion: Die Microdermabrasion ist eine mechanische Peelingsbehandlung, bei der abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden.

Chemisches Peeling: Bei einem chemischen Peeling wird ein spezielles Gel auf die Haut aufgetragen, das die oberen Hautschichten ablöst.

Mikroblading: Mikroblading ist eine Methode, bei der mithilfe eines feinen Stifts kleine Haarstriche in die Haut gezogen werden. Diese geben dem Gesicht mehr Ausdruck und sorgen für einen frischen Teint.

Slow-Aging: Die Vor- und Nachteile im Überblick

Slow-Aging hat einige Vorteile gegenüber dem Anti-Aging. Zum einen ist es vor allem natürlicher, da es hauptsächlich auf pflanzliche Wirkstoffe und Inhaltsstoffe setzt. Zudem ist Slow-Aging weniger invasiv, da keine künstlichen Anwendungen wie Botox oder Filler zum Einsatz kommen. Auch der Lebensstil spielt beim Slow-Aging eine wichtige Rolle, was bedeutet, dass Sie sich nicht nur auf die Kosmetik konzentrieren müssen, sondern auch auf Ihren Lebensstil achten sollten.

Allerdings ist Slow-Aging noch relativ neu und es gibt noch keine Langzeitstudien zu den Effekten. Daher ist es bisher schwer zu sagen, ob Slow-Aging wirklich effektiver ist als Anti-Aging.
  
  

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