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WLAN-Netze

Wie gefährlich sind öffentliche WLAN-Netze?

Öffentliche WLAN-Netze sind reizvoll. 

Sie bieten die Möglichkeit, unterwegs ins Internet zu gehen, ohne kostbares Datenvolumen verbrauchen zu müssen. Allerdings gehen sie mit zahlreichen Risiken einher. Diese reichen von unverschlüsselten Netzwerken über Schadsoftware bis hin zu bösartigen Hotspots. Nutzer sollten für eine größtmögliche Sicherheit sorgen, indem sie beispielsweise einen VPN-Dienst verwenden und verschiedene Vorsichtsmaßnahmen treffen. Grundsätzlich gilt, dass öffentliche WLAN-Netze so viel wie nötig und so wenig wie möglich genutzt werden sollten. Dieser Artikel erläutert, welche Gefahren öffentliche WLAN-Netze mit sich bringen und wie sich Anwender davor schützen können.

Öffentliche WLAN-Netze sind ein praktischer, aber nicht ganz ungefährlicher Service.

Die Gefahren öffentlicher Netzwerke

In öffentlichen WLAN-Netzen lauern ganz unterschiedliche gefahren auf die Nutzer. Beispielsweise vernachlässigen es einige Anbieter, ihre Netzwerke zu verschlüsseln. Das bedeutet, dass gesendete Informationen nicht mit einer Art Code gesendet werden, die sie für Unbefugte unleserlich machen. Wer die Datenübertragung unterbricht und die Informationen abfängt, kann sie dann mühelos auslesen.

Über öffentliche WLAN-Netze haben Hacker die Möglichkeit, Kontakt zu vielfältigen Geräten aufzunehmen. Dann ist es für sie ein leichtes, Sicherheitslücken zu nutzen, um Schadsoftware auf die jeweiligen Geräte zu bringen. Ebenso können sie bösartige Hotspots einrichten. Hierbei handelt es sich um öffentliche WLAN-Netze, die seriös wirken, in Wirklichkeit jedoch von Cyberkriminellen erstellt wurden. Nicht zuletzt sind Snooping und Sniffing in öffentlichen WLAN-Netzen gängig. Hierbei geht es den Kriminellen darum, vertrauliche Informationen abzugreifen und sämtliche Online-Aktivitäten zu kontrollieren. Auf diese Weise wollen sie sich beispielsweise Zugang zu den Passwörtern der Nutzer verschaffen oder die Zugangsdaten zum Onlinebanking abgreifen.

Für Sicherheit mittels VPN sorgen

Eine Möglichkeit, um sich vor den Gefahren in öffentlichen WLAN-Netzwerken zu schützen, besteht darin, einen VPN-Dienst zu nutzen. Ein solches virtuelles privates Netzwerk (Virtual Private Network = VPN) sorgt dafür, dass sämtliche Daten, die in einem solchen Netzwerk übertragen werden, anonymisiert sind. Somit ist es Cyberkriminellen weder möglich, die jeweilige IP-Adresse zu ermitteln, noch Kontakt zu einem Gerät herzustellen, um Daten zu entwenden oder eine Schadsoftware zu installieren. https://surfshark.com/de/learn/was-ist-vpn hier erfahren Sie mehr über VPN.

Ein verlässlicher VPN-Dienst wie von Surfshark wird von vielen Anwendern eingesetzt, die regelmäßig in öffentlichen WLAN-Netzen unterwegs sind. Das ist im heimischen Kaffee ebenso sinnvoll wie auf Reisen. Hier ist es dann beispielsweise möglich, auf blockierte Webseiten zuzugreifen, die nur für bestimmte IP-Adressen zugänglich sind. Das Schöne an einem solchen VPN-Dienst ist, dass er sowohl für Laptops und Notebooks als auch für digitale Endgeräte wie Smartphones und Tablets genutzt werden kann.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netze

© Pixabay-com planet_fox CCO Public Domain
Kaffeehaustisch

Kaffeehaustisch mit Mappe, Handy, Kaffeetasse und Teller mit Donut.

× Kaffeehaustisch

Gerade im Café ist es angenehm, kostenlos ins Netz gehen zu können.

Bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netze gibt es einige Do's and Don'ts, an die sich Nutzer im Namen ihrer eigenen Sicherheit unbedingt halten sollten. Hierzu gehört beispielsweise, die Dateifreigabe zu deaktivieren. So behalten die Anwender die volle Kontrolle darüber, welche Daten über das WLAN verschickt werden. Außerdem sollten ausschließlich solche Webseiten besucht werden, die ein https:// in ihrer Adresse haben. Hierbei handelt es sich um sichere Verbindungen. Wenn Aktionen in dem Netzwerk erfolgt sind, sollten die Seiten nicht einfach geschlossen werden. Stattdessen ist es wichtig, sich ganz offiziell auszuloggen.

Die automatische Verbindungsfunktion digitaler Endgeräte sollte unbedingt deaktiviert werden. Ansonsten ist das jeweilige Gerät befugt, Verbindungen zu jedem öffentlichen WLAN in der Nähe herzustellen. Außerdem sollten in einem öffentlichen Netz niemals vertrauliche Daten eingegeben werden. Falls WLAN und Bluetooth aktuell nicht benutzt werden, sollte die jeweilige Funktion am Gerät ausgeschaltet sein. Webseiten mit vertraulichen Daten, zu denen etwa Bankkonten gehören, sollten über solche Netze nicht besucht werden. Außerdem sollte nur auf solche Netze vertraut werden, die durch ein Passwort abgesichert sind.

So viel wie nötig und so wenig wie möglich

Manchmal ist es unverzichtbar, schnell einmal ins Internet zu gehen. Das ist beispielsweise dann nötig, wenn wichtige Informationen zu Fahrzeiten oder bestimmten Services eingeholt werden müssen. Für solche Situationen können öffentliche WLAN-Netze hilfreich sein. Um sich einfach nur die Zeit zu vertreiben und eine gute Zeit auf verschiedenen Webseiten zu verbringen, eigenen sie sich hingegen nicht. Für solche Freizeitaktivitäten sollten andere Netzwerke genutzt werden, deren Sicherheit besser eingeschätzt werden kann.

Das Prinzip "So viel wie nötig und so wenig wie möglich" betrifft auch den Datentransfer. Es sollten nur solche Informationen in öffentlichen Netzen angegeben werden, die für die Nutzung eines Dienstes zwingend erforderlich sind. Vertrauliche Daten sind in öffentlichen Netzen hingegen tabu und sollten immer nur über verschlüsselte und sichere Verbindungen versendet werden. Das gilt insbesondere für Bankdaten. Wenn das WLAN aktuell nicht genutzt wird, sollte es deaktiviert werden, da jede Art der Verbindung eine potentielle Schwachstelle darstellt, die Hacker und Cyberkriminelle ausnutzen könnten.

Schutzmaßnahmen am eigenen Gerät

Nicht nur die Anbieter öffentlicher WLAN-Netze sollten sich um ein Höchstmaß um Sicherheit bemühen, sondern auch die Nutzer stehen in der Verantwortung. So ist es beispielsweise wichtig, das Betriebssystem und die verwendeten Apps immer aktuell zu halten. Ältere Versionen besitzen häufig Schwachstellen und Sicherheitslücken, die Cyberkriminelle ausnutzen könnten.

In der Regel ist es nicht nötig, sich aktiv darum zu kümmern, dass das Betriebssystem und die Apps auf dem neuesten Stand sind. Üblicherweise verfügt Software solcher Art über eine automatische Funktion, über die Updates heruntergeladen und installiert werden können. Die Nutzer können sich über notwendige Aktualisierungen informieren lassen und entscheiden, zu welchem Zeitpunkt diese vorgenommen werden.

Fazit
Öffentliche WLAN-Netze sind zweckmäßig und riskant zugleich. Wer auf sie zugreifen möchte, sollte verschiedene Sicherheitsfunktionen nutzen. Insbesondere VPN-Dienste sind hilfreich, um die persönlichen Daten zu schützen und Cyberkriminelle keine Chance zu lassen. Ebenso ist es möglich, Dateifreigaben zu deaktivieren und die Verbindung zum WLAN auszuschalten, sobald sie nicht benötigt wird. Grundsätzlich sollten nur so viele Daten in öffentlichen WLAN-Netzen angegeben werden, wie zwingend erforderlich sind. Wer sich hieran hält, kann die Vorteile solcher Netzwerke nutzen, ohne unnötig große Risiken einzugehen.
 

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