Anschlag in Wien - Tiroler Polizei verstärkt Überwachung

Aber laut Landespolizeidirektor "keine akute Gefährdung" in Tirol

Nach dem Terroranschlag in Wien hat auch die Tiroler Polizei die Überwachung von potenziell gefährdeten Objekten und des öffentlichen Raums ausgeweitet. Trotzdem beruhigte Landespolizeidirektor Edelbert Kohler. Es gebe keine akute Gefährdung in Tirol und es gebe keinen Anlass für die Tiroler Bevölkerung sich Sorgen zu machen, erklärte er am Dienstag.

Welche Gebäude und öffentlichen Plätze genau nun verstärkt überwacht werden, wollte der Polizeidirektor aus taktischen Gründen nicht bekannt geben. Er werde die strategische Ausrichtung nicht mit Details in der Öffentlichkeit breittreten und polizeiliche Alarmpläne nicht medial erörtern. "Aber viele Dinge passieren im Hintergrund", versicherte Kohler. Unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten Schussabgaben in Wien seien jedenfalls auch die Einsatzkräfte in Tirol sensibilisiert worden - einerseits in Hinblick auf die Eigensicherung, andererseits aber auch in Hinblick auf den Schutz des öffentlichen Raums.

Aktuell gebe es jedenfalls keinerlei Hinweis, dass auch Tirol in den Fokus derartiger Angriffe geraten könnte, meinte Kohler. "Es gilt aber wachsam zu sein und das Bewusstsein zu schärfen, dass diese Art von Gewalt nicht nur irgendwo ganz weit weg auftritt, sondern durchaus auch in unserer Nähe passieren kann", gab der Landespolizeidirektor zu bedenken.

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