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Kämpfe um Berg-Karabach weiten sich aus, Jet abgeschossen

Stepanakert - Die seit drei Tagen tobenden Gefechte zwischen Armenien und Aserbaidschan weiten sich offenbar aus. Beide Seiten warfen sich am Dienstag gegenseitig vor, auch Gebiete deutlich jenseits der umkämpften Region Berg-Karabach unter Beschuss zu nehmen. Armenien warf zuletzt der Türkei den Abschuss eines ihrer Kampfflugzeuge vor. Ein türkischer F-16-Jäger habe den Absturz des Jets verursacht, erklärte das armenische Verteidigungsministerium. Der Pilot sei dabei getötet worden.

Anschober: Gastro-Registrierungspflicht bundesweite Option

Wien - Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hält eine österreichweite Registrierungspflicht in der Gastronomie wie in Wien in einem Interview mit oe24.tv bei Rechtskonformität für vorstellbar. "Wir hätten das für das Covid-Maßnahmengesetz geplant gehabt, aber da hatten Datenschützer Bedenken, dass dies nicht machbar sei", so der Minister am Dienstag. Anschober sprach sich zudem für eine EU- Regelung bei Reisewarnungen aus.

Casinos Austria wollen rund 350 Vollzeitstellen einsparen

Wien - Ende September hatten die teilstaatlichen Casinos Austria 600 ihrer rund 1.700 Mitarbeiter im Inland beim AMS zur Kündigung angemeldet - nun steht fest, dass rund 350 Vollzeitstellen tatsächlich eingespart werden sollen. Das hat der Casinos-Aufsichtsrat am Dienstag beschlossen. In Summe sollen 45 Mio. Euro eingespart werden.

13 Jahre Straflager für russischen Historiker Dmitrijew

Petrosawodsk - Ein Oberstes Gericht in Russland hat in einem umstrittenen Verfahren die Haftstrafe für den Historiker und Menschenrechtler Juri Dmitrijew auf 13 Jahre Straflager hochgestuft. Das teilte die Menschenrechtsorganisation Memorial am Dienstag in Moskau mit. Das harte Urteil des Obersten Gerichts in der nordrussischen Region Karelien gegen den 64-Jährigen kam vollkommen überraschend. Im Juli hatte ein Richter den Historiker zu dreieinhalb Jahren verurteilt.

Macron trifft Tichanowskaja, London sanktioniert Lukaschenko

Vilnius - Der französische Präsident Emmanuel Macron ist während eines Besuchs in Litauen mit der weißrussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja zusammengekommen. Das etwa halbstündige Gespräch fand am Dienstag in einem Hotel der Hauptstadt Vilnius statt. Großbritannien kündigte indes Sanktionen gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und sieben weitere Regierungsvertreter an. Die Menschenrechtsverletzungen und der Wahlbetrug müssten Konsequenzen haben.

Hochegger mit massiven Vorwürfen gegen Ex-Minister Grasser

Wien - Im Grasser-Prozess hat heute der angeklagte und teilgeständige Ex-Lobbyist Peter Hochegger seine Sicht der Dinge dargestellt - und massive Vorwürfe gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser erhoben. Sein ehemaliger Geschäftspartner sei ein "großer Meister im Weglassen von Wahrheiten, kombiniert mit Verzerrungen und Attacken", so Hochegger am Dienstag im Wiener Straflandesgericht. Grasser selbst beteuerte unterdessen erneut seine Unschuld.

WKStA dehnt Ermittlungsverfahren in Causa Commerzialbank aus

Eisenstadt/Mattersburg - Im Ermittlungsverfahren zur Causa Commerzialbank Mattersburg (cb) gibt es mittlerweile neun Beschuldigte, berichtete der "Kurier" am Dienstag. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) habe das Ermittlungsverfahren ausgedehnt. Betroffen seien demnach vier Kreditnehmer, die von Bankchef Martin Pucher "Geldgeschenke" erhalten haben sollen.

Emir von Kuwait mit 91 Jahren gestorben

Kuwait-Stadt - Der Emir von Kuwait, der den ölreichen Staat am Persischen Golf seit 2006 regierte, ist tot. Scheich Sabah al-Ahmed al-Jaber al-Sabah starb am Dienstag im Alter von 91 Jahren, wie sein Palast der staatlichen Nachrichtenagentur KUNA zufolge mitteilte. Sein designierter Nachfolger ist sein Bruder, Kronprinz Scheich Nawaf al-Ahmad al-Sabah. Der Emir versuchte sich als Vermittler bei Konflikten in der Region.

Wiener Börse schließt deutlich schwächer

Wien - Nach einem starken Wochenauftakt ist es am Dienstag an der Wiener Börse wieder deutlich abwärts gegangen. Der österreichische Leitindex ATX fiel um 1,32 Prozent auf 2.096,03 Punkte. Die europäischen Leitbörsen gaben ebenfalls nach, wenn auch in geringerem Umfang. Belastet wurde der ATX vor allem von einer schwachen Performance der Bankaktien Raiffeisen (-2,9 Prozent), Erste (-2,1 Prozent) und BAWAG (-1,5 Prozent) sowie der OMV-Titel (-3,5 Prozent).

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

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