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UNO-Sicherheitsrat fordert Ende der Kämpfe in Berg-Karabach

Stepanakert - Der UNO-Sicherheitsrat fordert ein sofortiges Ende der Kämpfe in der Unruheregion Berg-Karabach. Die 15 Mitglieder unterstützten nach ihrer Sitzung am Dienstag in New York Generalsekretär António Guterres bei seiner Forderung nach einer Waffenruhe und sofortiger Wiederaufnahme von Verhandlungen. Unterdessen weiten sich die Gefechte zwischen Armenien und Aserbaidschan zur schwersten Eskalation seit Jahrzehnten aus. Die Türkei sicherte Aserbaidschan Unterstützung zu.

Tschechien und Slowakei verhängen Corona-Notstand

Prag/Bratislava - Wegen der rasant steigenden Zahl an Corona-Infektionen haben die slowakische und die tschechische Regierung am Mittwoch den Notstand ausgerufen. Mit dem Inkrafttreten des Notstandes ab Donnerstag erhalten die slowakischen Behörden außerordentliche Befugnisse. In Tschechien gilt der Ausnahmezustand ab 5. Oktober für 30 Tage. Umstritten ist der Notstand, weil er auch ein Verbot von Demonstrationen und Versammlungen sowie weitere Einschränkungen der Bewegungsfreiheit ermöglicht.

EU-Staaten billigen Sanktionspläne für Rechtsstaatsverstöße

Warschau/Brüssel/Budapest - Die EU-Staaten haben den deutschen Vorschlag für Finanzsanktionen bei Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit gebilligt. Bei einem Treffen von Vertretern der 27 Mitgliedsländer am Mittwoch in Brüssel stimmte eine Mehrheit für den Plan, EU-Gelder zu kürzen oder zu streichen, wenn Rechtsstaatsverstöße europäische Finanzen betreffen, wie ein Sprecher der deutschen EU-Ratspräsidentschaft mitteilte. Damit könnten nun die Verhandlungen mit dem Europaparlament beginnen.

Tichanowskaja bildet alternative Führung für Weißrussland

Minsk - Im Kampf gegen Machthaber Alexander Lukaschenko in Weißrussland hat die Bürgerrechtlerin Swetlana Tichanowskaja aus ihrem EU-Exil heraus mit der Bildung einer alternativen Führung begonnen. Sie ernannte nach einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung einen Vertreter für Wirtschaftsreformen und einen Menschenrechtsbeauftragten. Außerdem trifft sich Tichanowskaja nächste Woche mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Pkw-Lenker nach Kollision mit Zug in der Steiermark tot

Söding - Ein 84-jähriger Pkw-Lenker ist am Mittwochvormittag in Söding-St. Johann (Bezirk Voitsberg) südwestlich von Graz nach einer Kollision mit einem Regionalzug der GKB auf einem unbeschranktem Bahnübergang so schwer verletzt worden, dass er wenige Stunden später im Spital verstarb. Seine 79-jährige Ehefrau am Beifahrersitz erlitt lebensgefährliche Verletzungen, wie die Einsatzorganisationen mitteilten. Ihr Zustand sei aber laut Polizei stabil.

772 Corona-Neuinfektionen in Österreich, aktive Fälle stabil

Wien - Die Zahl der aktiv mit SARS-CoV-2-Infizierten in Österreich ist am Mittwoch in Österreich mit 8.370 nahezu unverändert gegenüber dem Vortag geblieben. Da waren es 8.329 Personen. 772 nachgewiesenen Neuinfektionen standen 728 Genesungen gegenüber keine großen Veränderungen gab es auch bei der Zahl der Hospitalisierten mit 496 Personen (plus fünf - Stand: 9.30 Uhr), gleich blieb die Zahl der Intensivpatienten mit 90.

Corona-Arbeitslosigkeit trifft Frauen härter

Wien - Frauen sind von Arbeitslosigkeit in Folge der Coronakrise stärker betroffen als Männer. Das geht aus einer Anfragenbeantwortung von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) an SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek hervor. Demnach ist die Arbeitslosenquote von Frauen von März bis Juni 2020 langsamer zurückgegangen. Bei Frauen mit Migrationshintergrund war die Arbeitslosenquote mit 18,8 Prozent im Juni noch besonders hoch.

Van der Bellen appelliert vor UNO für mehr Biodiversität

Wien/New York - Bei dem ersten Biodiversitätsgipfel der Vereinten Nationen am Rande der 75. UNO-Generalversammlung in New York hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen appelliert, mehr für den Schutz der Biodiversität zu tun. Es gehe dabei nicht nur darum, die Natur zu schützen, sondern auch "uns selbst", sagte Van der Bellen in einer Videobotschaft am Mittwoch.

Wiener Börse schließt befestigt

Wien - Die Wiener Börse hat am Mittwoch Gewinne verbucht. Der ATX legte 0,61 Prozent bei 2.109 Punkte zu. Unterstützend wirkten international die überraschend stark ausgefallenen US-Arbeitsmarkdaten. In Wien gab es bei den schwergewichteten Bankentitel nach den deutlichen Vortagesverlusten klar positive Vorzeichen zu sehen. Raiffeisen Bank International gewannen 1,3 Prozent. BAWAG steigerten sich um starke 2,7 Prozent und Erste Group um 0,7 Prozent.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

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