Armenien wendet sich an internationales Gericht

Eriwan will Einstellung der Angriffe auf die Zivilbevölkerung erreichen

Armenien hat im Konflikt mit Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingeschaltet. Dies teilte das Gericht am Montag in Straßburg mit. Mit dem Antrag wolle die Führung in Eriwan erreichen, dass das Nachbarland Angriffe auf zivile Siedlungen und die Zivilbevölkerung beendet.

Der seit Jahrzehnten dauernde Konflikt zwischen den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken war am Sonntag wieder aufgeflammt. Beide Seiten berichteten von Beschuss und schwerem Artilleriefeuer. Es handelt sich um die schwerste Eskalation seit Jahren. Das verarmte Armenien und das reiche Aserbaidschan geben sich gegenseitig die Schuld an der neuen Eskalation. In beiden Ländern gilt nun das Kriegsrecht.

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