AT&S - Commerzbank hebt nach Zahlen Kursziel von 21 auf 23 Euro an

"Buy"-Empfehlung bleibt aufrecht

Die Analysten der Commerzbank haben nach der gestrigen Zahlenvorlage der AT&S ihr Kursziel für die Aktien des Leiterplattenherstellers von 21,0 auf 23,0 Euro erhöht. In der Studie des Experten Florian Treisch lautet das Votum weiterhin auf "Buy".

Nach einem "soliden" Erstquartal sehen die Analysten der Commerzbank ihre Einschätzung für die AT&S mit den Zweitquartalszahlen und dem Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr bestätigt. Die steigenden Volumina bei IC-Substraten würden vom Markt erfolgreich abgenommen werden, so Treisch. Hier hob der Analyst Intel als Kunden hervor. Dies und weitere Diversifizierungsmaßnahmen würden schwächelnde Geschäftssparten wie etwa das Automobilgeschäft konterkarieren.

Die AT&S habe zudem das Vertrauen ins neue Werk bei Chongqing mit weiteren Details untermauert, schrieb der Experte weiter. Treisch sprach von einer "makellosen" Durchführung der Kapazitätserweiterungen, die nun die operative Performance antreibe.

Den Gewinn je Aktie erwartet der Analyst für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 bei 1,28 Euro. In den Folgejahren soll er dann auf 1,64 Euro (2021/22) sowie 2,15 Euro (2022/23) steigen. Die Dividendenschätzungen belaufen sich auf 0,25 Euro (2020/21), auf 0,30 Euro (2021/22) und auf 0,40 Euro (2022/23).

Die Aktein der AT&S tendierten am Mittwochvormittag an der Wiener Börse um 2,22 Prozent höher bei 18,40 Euro.

Analysierendes Institut Commerzbank

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html. (Die veröffentlichten Weblinks werden von der Internetseite der dpa-AFX unverändert übernommen.)

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