Aus für "Polens Ivanka" - Duda-Tochter keine Beraterin mehr

25-Jährige orientiert sich politisch neu

Polens Präsident Andrzej Duda wird seine Tochter Kinga künftig nicht mehr als ehrenamtliche Beraterin beschäftigen. Die Entscheidung habe mit einer "neuen Etappe im Berufsleben" der 25-jährigen Juristin zu tun, sagte der Sprecher des Präsidialamtes am Donnerstag der Nachrichtenagentur PAP. Im September war bekannt geworden, dass Kinga Duda einen Beraterposten innehat.

Daraufhin wurde sie als "polnische Ivanka Trump" bezeichnet - in Anspielung auf die Tochter des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump, die ihren Vater ebenfalls berät. Duda hatte damals auf Twitter betont, seine Tochter bekomme für die Tätigkeit kein Gehalt. Die Beschäftigung stieß trotzdem auf viel Kritik. Duda macht aus seiner Bewunderung für Trump keinen Hehl. Nach dem Sturm von Trump-Anhängern aufs Kapitol in Washington bezeichnete der nationalkonservative Politiker die Ereignisse auf Twitter als "innere Angelegenheit der Vereinigten Staaten".

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