Betrunkener ließ in Vbg. Auto auf Gleisen stehen: Bedingte Haftstrafe

Zwölf Monate bedingte Haft und 8.000 Euro unbedingte Geldstrafe - Urteil nicht rechtskräftig

Ein 28-jähriger Mann ist am Dienstag am Landesgericht Feldkirchwegen versuchter vorsätzlicher Gemeingefährdung sowie Vortäuschung einer Straftat zu zwölf Monaten bedingter Haft und 8.000 Euro unbedingter Geldstrafe verurteilt worden. Der Feldkircher hatte vergangenen Oktober betrunken seinen Wagen auf einem Bahngleis stehen lassen und ihn als gestohlen gemeldet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Bereits am Nachmittag des Tattages hatte der Mann zu trinken begonnen. Gegen 22.30 Uhr fuhr er dann mit seinem Wagen von Feldkirch stadtauswärts Richtung Rankweil. Im Stadtteil Feldkirch-Altenstadt zweigte er jedoch auf ein Bahngleis ab, welches Richtung Buchs (CH) führt. Zuvor hatte der mit rund einem Promille Alkoholisierte noch einen Begrenzungspfosten niedergefahren und einige Runden auf einem Fußballplatz gedreht. Nachdem er mehrere Meter auf dem Gleis entlang gefahren war, gruben sich die Reifen in den Schotter ein, das Fahrzeug blieb stecken. Der Mann ließ es stehen und machte sich zu Fuß auf den Weg nach Hause.

Beobachter meldeten den Vorfall, ein herannahender Zug konnte umgeleitet werden. Zu Hause angekommen, bekam der Mann Panik, dass er seinen Führerschein verlieren könnte, und meldete das Fahrzeug als gestohlen. Der wahre Sachverhalt kam aber ans Tageslicht. Der gelernte Maurer wurde angezeigt.

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