Börse London schließt leicht im Minus

Shell und BP belasten FTSE-100 - Persimmon rutschen um mehr als sechs Prozent ab - ASOS in zweiter Börsenreihe gefragt

An der Börse in London sind am Mittwoch leichte Kursverluste verbucht worden. Der britische Leitindex FTSE-100 sank um 0,13 Prozent auf 6.745,52 Punkte. Belastet hatten negative Kurse bei den schwer gewichteten Titeln der Royal Dutch Shell (minus 0,89 Prozent). Auch British Petroleum (BP) gaben um 0,36 Prozent nach.

Die Abschläge waren unter anderem auf fallende Ölpreise zurückzuführen, nachdem in den USA frische Daten veröffentlicht worden waren. So waren die Vorräte zwar gefallen, allerdings gab es einen Anstieg bei den Benzinbeständen und bei den Destillaten.

Indes sackten auch die Aktien von Persimmon deutlich ab (minus 6,21 Prozent). Der Baukonzern hatte einen Umsatzrückgang 2020 vermeldet.

Mit Verlusten gingen auch die Londoner Notierungen von Just Eat Takeaway (minus 4,34 Prozent) aus dem Handel. Der Essenslieferant hat im Coronajahr 2020 deutlich vom Trend hin zu Online-Essensbestellungen profitiert. Dies dürfte Anleger zu Gewinnmitnahmen motiviert haben.

In der zweiten Börsenreihe steigerten sich die Titel des Online-Modehändlers ASOS um zwei Prozent auf 5.300 Pence. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktein des Unternehmens nach den vorgelegten Zahlen für die letzten vier Monate 2020 von 5.700 auf 6.200 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen.

Die Corona-Dynamik auf den britischen Inseln zeichnete zur Wochenmitte indes ein tristes Bild: Großbritannien hat am Mittwoch so viele Tote durch Corona an einem Tag gemeldet wie noch nie. 1.564 Menschen seien mit oder an dem Virus gestorben, teilten die Behörden mit.

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