Brand in Einfamilienhaus in Wien - Frau tot geborgen

Identität und Todesursache noch unklar - Polizei geht aber nicht von Fremdverschulden aus - Feuerwehr löschte über zweieinhalb Stunden

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Vermutete Brandursache dürfte ein Schwedenofen gewesen sein
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Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus bei der Wolsteingasse in Wien-Floridsdorf Montagnachmittag ist vermutlich die Bewohnerin ums Leben gekommen. Die Leiche der Frau wurde von Einsatzkräften im Erdgeschoß gefunden. Eine genaue Todesursache ist noch unklar. Die Polizei geht allerdings nicht von Fremdverschulden aus, sagte Sprecher Christopher Verhnjak am Dienstag der APA.

Eine Obduktion soll nicht nur die Todesumstände klären, sondern auch mittels DNA die Identität klären. Die Frau dürfte allein dort gelebt haben. Die Brandursache ist noch unklar. Aber die Ermittler der Brandgruppe des Landeskriminalamts vermuten die unsachgemäße Handhabung eines Schwedenofens.

Mehr als zweieinhalb Stunden hat die Berufsfeuerwehr gebraucht, um den Brand zu löschen. Aufgrund von umfangreichen Ablagerungen vor und in dem Haus wurden die Löscharbeiten massiv erschwert, sagte deren Sprecher Christian Feiler. Passanten, die die Frau im Garten noch gesehen und auf die starke Rauchentwicklung aufmerksam gemacht hatten, hatten die Einsatzkräfte alarmiert. Die Feuerwehr drang deshalb mit Atemschutz in das Haus ein und bekämpften den Brand mit einer Löschleitung. Dabei wurde der leblose Körper der Frau entdeckt und ins Freie gebraucht. Der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Weitere Feuerwehrtrupps kontrollierten das Haus unter Atemschutz, fanden aber keine weiteren Personen. Mit einer zweiten Leitung wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt.

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