CDU will in Deutschland Verlustrückträge für Firmen ausweiten

Verhandlungen mit Koalitionspartner SPD

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) neu über steuerliche Erleichterungen für notleidende Unternehmen verhandeln. "Die Eigenkapitaldecke der Unternehmen darf nicht weiter geschwächt werden, die Ausweitung des Verlustrücktrags ist dafür ein geeignetes Stärkungsmittel", sagt er der "Wirtschaftswoche".

"Sie würde auch die Stärkeverhältnisse der Unternehmen vor der Krise reflektieren und wäre damit marktwirtschaftlich sinnvoll und gut begründbar." Beim Verlustrücktrag können Firmen aktuelle Verluste mit früheren Gewinnen verrechnen und mit der Steuer erstattet bekommen. Sein Koalitionspartner habe damit allerdings bisher Schwierigkeiten, sagt Altmaier. Er setze sich für eine Ausweitung ein und hoffe auf einen Sinneswandel im Advent.

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