Ceranfeld-Hersteller Schott investiert in Herstellung von Pharma-Glas

Konzern produziert Fläschchen für Corona-Impfstoff-Dosen

Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Glasrohr für Pharma-Verpackungen erweitert der für die Cerankochfelder bekannte deutsche Spezialglas-Hersteller Schott seine Kapazitäten im Hauptwerk Mainz. Die 40 Millionen Euro teure neue Produktionsanlage soll Mitte 2022 in Betrieb gehen und dann 100 neue Arbeitsplätze bieten, davon 50 direkt bei Schott, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Die Entscheidung für Mainz sei mit Blick auf die "hier ansässigen Hersteller von Impfstoffen gegen die Covid-19 Pandemie und die europäische Pharmaindustrie insgesamt" gefallen, sagte Vorstandschef Frank Heinricht. Der Konzern ist bereits jetzt an der Produktion von Pharmafläschchen für den Transport von Impfstoffen beteiligt. Nur einige Kilometer von der Schott-Zentrale in Mainz entfernt sitzt der Impfstoffhersteller Biontech. Schott hatte zuvor angekündigt, Fläschchen für rund zwei Milliarden Corona-Impfdosen bis Ende dieses Jahres zu liefern.

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