China tritt internationalem Projekt zu digitalem Zentralbankgeld bei

China gilt bei digitalen Währungen als Vorreiterland

Chinas Notenbank treibt ihre Arbeiten an einer digitalen Zentralbankwährung voran. Die Währungshüter der Volksrepublik werden an einem Projekt teilnehmen, das den Einsatz von digitaler Zentralbankgeld-Technologie im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr untersuche, wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) am Dienstag in Basel mitteilte.

Im Rahmen dieser Initiative soll ein entsprechender Prototyp entwickelt werden. Auch die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate trete dem Projekt bei.

In der Initiative wollten die beteiligten Notenbanken unter anderem ausloten, wie sich grenzüberschreitende Zahlungen in Echtzeit effektiver und günstiger gestalten lassen. Die Initiative mit dem Namen "m-CBDC Bridge" werde gemeinsam mit der BIZ, der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) und der Notenbank Thailands betrieben.

Unter den großen Ländern gilt China als Vorreiter in der Entwicklung digitaler Zentralbankwährungen. In mehreren Metropolen wie Shengzhen, Chengdu und Hangzhou wurden bereits großangelegte Probeläufe mit einer Digitalversion der Landeswährung Yuan gestartet. Analysten zufolge kann das Reich der Mitte mit einem e-Yuan Zahlungsströme besser überwachen, die Effizienz im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr erhöhen und die internationale Rolle seiner Währung stärken.

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