Corona - Lockerung der Maßnahmen in mehreren Teilen Italiens

Nur noch mittelitalienische Apenninregion Abruzzen als "rote Zone" mit Teil-Lockdown eingestuft

In vielen Teilen Italiens verbessert sich die Corona-Situation allmählich, daher sind am Sonntag in mehreren italienischen Regionen die strikten Corona-Beschränkungen gelockert worden. Seit Sonntag ist nur noch die mittelitalienische Apenninregion Abruzzen als "rote Zone" mit Teil-Lockdown eingestuft.

Unter anderem in der Toskana, in Kampanien und dem Aostatal dürfen die Menschen seit Sonntag wieder innerhalb ihrer Region reisen, diese aber weiterhin nicht verlassen. Der Einzelhandel ist wieder geöffnet, nur Restaurants und Bars müssen geschlossen bleiben.

Insgesamt gibt es drei Corona-Risikozonen. In Gelben Zonen gelten die wenigsten Sperren. Die italienische Regierung will weiterhin am "Ampelsystem" festhalten, das Anfang November eingeführt wurde. Dieses System mit auf regionaler Ebene gezielte Anti-Covid-Auflagen habe bisher positive Resultate bei der Eingrenzung der Epidemie gezeigt, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza. Erwartet wird, dass vor Weihnachten alle Regionen als gelb eingestuft werden.

Zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Jänner plant Italien strenge Einschränkungen der Reisefreiheit. Grenzen, Flughäfen und Bahnhöfe sollen streng kontrolliert werden. Für aus dem Ausland Einreisende soll ab dem 20. Dezember eine zehntägige Quarantänepflicht gelten, wie eine neue Verordnung der italienischen Regierung vorsieht, die am Freitag in Kraft getreten ist. Einer Quarantäne müssen sich auch Italiener unterziehen, die aus dem Ausland zurückkehren.

Am 25., 26. und 31. Dezember sowie am 1. Jänner darf man sogar die eigene Wohngemeinde nicht verlassen. 70.000 Sicherheitskräfte sollen die Einhaltung der Einschränkungen garantieren, kündigte Innenministerin Luciana Lamorgese am Samstag an.

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