Corona - Richtwertmieten werden statt heuer erst 2022 angepasst

ÖVP und Grüne kündigen entsprechenden Antrag am Mittwoch im Parlament an: Indexanpassung entfällt

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KORREKTUR-HINWEIS
In APA0383 vom 23.02.2021 muss es im Titel richtig heißen: 2022
(nicht: 2021)
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Die Erhöhung der Richtwertmieten, die für rund 500.000 Altbau- und Gemeindebau-Wohnungen schon im April anstehen würde, wird für heuer ausgesetzt. Wegen der Coronakrise wird die Valorisierung aufs kommende Jahr verschoben. Die Regierungsparteien ÖVP und Grüne haben gegenüber der APA angekündigt, am morgigen Mittwoch den entsprechenden Antrag im Parlament einzubringen. Normalerweise erfolgt die Indexanpassung alle zwei Jahre, das ist gesetzlich festgelegt.

"Mit dem Aussetzen der gesetzlichen Mieterhöhung wollen wir weitere finanzielle Belastungen besonders für Familien verhindern", wurde Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einer Stellungnahme zitiert. "Die Miete macht für Viele den größten Teil der monatlichen Fixkosten aus", so Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). "Eine Erhöhung kann besonders für Menschen, die in der Coronakrise mit finanziellen Einbußen kämpfen, eine Belastung darstellen." Die beiden Politiker verwiesen auch auf weitere "Soforthilfen", die die Bundesregierung angesichts der Pandemie gesetzt implementiert habe.

Arbeiterkammer (AK), Mietervereinigung und SPÖ hatten bereits eine Aussetzung der Anpassung der Richtwertmieten gefordert.

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