Corona - Verständnis des organisierten Sports für Maßnahmen

McDonald: "Mit Schulterschluss Pandemie-Trendwende schaffen"

Der organisierte Sport in Österreich hat am Samstag Verständnis für die von der Regierung gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gezeigt. Gleichzeitig hofft man auf ein rasches Sinken der Infektionszahlen und damit verbundenes rasches Hochfahren des Hobby,- Breiten und Amateursports.

Nur Profisportler dürfen ab Dienstag noch Sportstätten betreten, bis jetzt war das zumindest im Freien auch dem Hobbysportler noch erlaubt gewesen. Sport-Austria-Präsident Hans Niessl appellierte, die von der Bundesregierung verkündeten Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 einzuhalten, sich aber trotzdem ausreichend zu bewegen. "Entweder man bewegt sich draußen oder man nützt eines der vielen Online-Angebote unserer Verbände."

Aus dem erstem Lockdown wisse man, dass sich der Gesundheitszustand der Bevölkerung durch Bewegungsmangel verschlechtert habe und bei vielen das Körpergewicht, der Blutzucker und Blutdruck gestiegen sei. "Deshalb ist es auch notwendig, das vielfältige Angebot unserer Breitensport-Vereine - sobald es die Infektionszahlen erlauben - ehebaldigst wieder hochzufahren. Durch Bewegungsmangel verursachte Kollateralschäden müssen bestmöglich vermieden werden."

Auch die SPORTUNION zeigt laut Aussendung Verständnis für die Verschärfungen im zweiten Lockdowns, um das Gesundheitssystem zu schützen. "Es ist wichtig, dass alle verantwortungsvoll mit der kritischen Lage umgehen, weshalb die SPORTUNION die verschärften Lockdown-Maßnahmen voll mitträgt. Mit einem österreichweiten Schulterschluss müssen wir eine erfolgreiche Pandemie-Trendwende schaffen, mit allen erforderlichen Schritten zum Schutz unserer Gesundheit", erklärte SPORTUNION-Präsident Peter McDonald.

Die Bundesregierung müsse aber gemeinsam mit den Interessensvertretungen des Sportes rechtzeitig eine Grundlage für ein geordnetes Hochfahren des Indoor- und Outdoor-Sportbereiches schaffen. "Vor allem für den Nachwuchsbereich sollten, sobald dies möglich ist, Ausnahmen realisiert werden. Unsere Sportvereine sind ein wichtiger Teil der Lösung im Kampf gegen die Corona-Pandemie."

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