Eisschnelllauf: Herzog beim Weltcup-Auftakt über 500 m Fünfte

0,06 Sek. fehlten in Heerenveen auf einen Podestplatz - Odor mit starker 1.500-m-Vorstellung

Die Tirolerin Vanessa Herzog hat am Samstag in Heerenveen zum Auftakt des Eisschnelllauf-Weltcups einen Podestplatz knapp verpasst. Die 25-Jährige belegte über 500 m in 37,42 Sek. Rang fünf, womit sie immerhin 0,14 Sek. schneller als bei ihrem schnelleren EM-Lauf am Wochenende davor war. Auf Platz drei fehlten der Wahl-Kärntnerin bloß 0,06 Sek. Es gewann Femke Kok (NED) in 37,08 vor Angelina Golikowa (RUS) in 37,20 und Heather Mclean (CAN) in 37,36.

"Das Rennen war nicht schlecht, meine beste Zeit in dieser Saison im Thialf", gab sich Herzog durchaus zufrieden. "Leider schaffe ich es aber noch nicht, einen 500-m-Lauf ohne Fehler durchzubringen. Ich habe am Start zu langsam reagiert, das war nicht gut. Danach lief es eigentlich nicht so schlecht für mich, vor allem die Schlussrunde hat gut gepasst."

Die nun von Aktiven aus Übersee bereicherte komprimierte Saison geht nächste Woche mit dem zweiten und auch schon letzten Saison-Weltcup weiter. Am zweiten Februar-Wochenende stehen die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften auf dem Programm. Alle Bewerbe werden corona-bedingt in Heerenveen ausgetragen. Herzogs Saisonziel ist eine WM-Medaille über 500 m. Am Sonntag ist ihre Spezialdisziplin erneut angesetzt, außerdem tritt "Österreichs Sportlerin des Jahres 2019" über 1.000 m an.

In der B-Division über 1.500 bewies der Tiroler Gabriel Odor mit Platz zwei sein Potenzial. 1:46,04 Min. bedeuteten persönliche Bestzeit und die insgesamt elftbeste Zeit des Tages. "Das war ein brutal geiler Lauf. Die Zeit war richtig stark, auch wenn ich bei der Technik noch Luft nach oben habe", sagte der 20-Jährige. Später am Samstag war der Ex-Junioren-Weltmeister noch im Massenstart-Finale im Einsatz.

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