Erdbeben in Kroatien - SPÖ pocht auf Aus für AKW Krško

Global 2000 spricht von "Weckruf"

Nach dem starken Erdbeben in Kroatien haben auch SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr und SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll sich für ein Aus für das an einer seismologischen Bruchlinie liegende slowenisch-kroatische Atomkraftwerk Krško ausgesprochen. Der Atommeiler sorge "immer wieder für Probleme und Sicherheitsrisiken", heißt es in einer Aussendung am Dienstag. "Es ist hoch an der Zeit, dass das AKW Krško für immer vom Netz geht."

Die türkis-grüne Regierung forderten Herr und Schroll auf, "den vielen Worten endlich konkrete Taten folgen zu lassen" und Druck auf ihre slowenischen sowie kroatischen Amtskollegen "für die Stilllegung des gefährlichen Atomkraftwerks Krško" auszuüben. Atomkraft dürfe keine Zukunft haben und der Atomausstieg müsse vorangetrieben werden, heißt es in der Aussendung weiter.

Für die Umweltorganisation Global 2000 ist das Erdbeben laut Aussendung "ein weiterer Weckruf, den 39 Jahre alten Reaktor endlich abzuschalten, bevor dieser von einem Beben schwer beschädigt wird." Atomkraft "ist bleibt ein enormes Risiko, daher fordern wir abschalten jetzt!"

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