EU-Gipfel beschäftigt sich mit Türkei, Weißrussland und Berg-Karabach

Auch Vergiftung von Nawalny ein Thema - Außerdem sollen Beziehungen zu China und Wettbewerbsfähigkeit besprochen werden

In Brüssel treffen sich die 27 EU-Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), am Donnerstag und Freitag zu einem Sondergipfel. Sie suchen eine gemeinsame Linie zur Türkei. Auf der Agenda stehen außerdem die Beziehungen zu China, die Wettbewerbsfähigkeit der EU und die aktuelle Krisen in Weißrussland (Belarus), im östlichen Mittelmeer aufgrund der Erdgassuche der Türkei und der wiederaufgeflammte Konflikt in Berg-Karabach.

Im Fall von Weißrussland, wo es seit der gefälschten Präsidentschaftswahl vom 9. August Massenproteste gegen Staatschef Alexander Lukaschenko gibt, dürfte es vor allem darum gehen, Zypern dazu zu bewegen, den Sanktionsbeschluss der EU nicht länger zu blockieren. Zypern fordert im Gegenzug auch Sanktionen gegen die Türkei. Die EU hatte der Türkei wegen der Erdgas-Erkundungen Ende August ein Ultimatum gesetzt und mit zusätzlichen Sanktionen gedroht.

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