FMA: Coronakrise dämpft Emissionstätigkeit der Unternehmen

Im zweiten Quartal hat die Aufsicht 19 Prospekte und 27 Nachträge gebilligt

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat im zweiten Quartal 2020 weniger Prospekte gebilligt. Die Coronakrise und die Auswirkungen auf die Finanzmärkte hätten sich auch auf die Emissionstätigkeiten der Unternehmen niedergeschlagen, teilte die Aufsicht am Freitag in einer Aussendung mit. Von April bis Ende Juni wurden 19 Prospekte zugelassen, das sind 5 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Weiters wurden 27 Nachträge gebilligt, ein Minus von 15,6 Prozent zum zweiten Quartal 2019.

Auch in anderen Ländern Europas schlug sich die Pandemie dämpfend auf die Emissionstätigkeit nieder. Aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) wurden 142 Prospekte notifiziert (Q2 2019: 168 Prospekte). Die notifizierten Nachträge nahmen im Jahresvergleich um 163 auf 102 ab (minus 61,5 Prozent), so die FMA.

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