Funkmasten-Anbieter Vantage Towers will bis Ende März an die Börse

Wert des Börsengangs soll mindestens 15 Milliarden Euro betragen

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone will seine europäische Funkturmsparte Vantage Towers bis spätestens Ende März an die Frankfurter Börse bringen. Dabei solle ein "bedeutender Minderheitsanteil" platziert werden, teilte Vodafone am Mittwoch in London mit. Weitere Details zum Börsengang wurden zunächst nicht genannt. Der Wert des Börsengangs soll laut der Nachrichtenagentur Bloomberg bei mindestens 15 Milliarden Euro liegen.

Vodafone - der weltweit zweitgrößte Mobilfunker - will die Einnahmen aus dem Börsengang für den Abbau von Schulden nutzen. Organisiert wird der Börsengang von den Banken BofA, Morgan Stanley, UBS, Barclays, Berenberg, BNP Paribas, Deutsche Bank, Goldman Sachs und Jefferies.

Die Zahl der von Vantage betriebenen Standorte liegt inzwischen bei 82.000 in zehn europäischen Ländern - davon ein Großteil in Deutschland. Erst im Jänner kam das gemeinsam mit Telefonica betriebene britische Funkmasten-Geschäft Cornerstone dazu. Mindestens 100 weitere Standorte sollen das Portfolio noch im laufenden, Ende März zu Ende gehenden Geschäftsjahr stärken. Zudem will Vantage auch über Zukäufe wachsen und hat dafür rund 1 Mrd. Euro in der Hinterhand.

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