Gorki-Theater will Bühnen-Premieren eigens für Streams inszenieren

Neue Option wegen coronabedingter Sitzplatzreduktionen

Das Berliner Gorki-Theater will seine kommenden Premieren nicht nur auf der Bühne realisieren, sondern auch für Streams inszenieren. Die Aufzeichnungen würden nicht abgefilmt, sondern von Regisseuren, Dramaturgen und Videotechnikern eigens für den Stream produziert, kündigte das Theater am Montag an. So soll "einem deutlich größeren Publikum" der Zugang zum Programm ermöglicht werden. Coronabedingt kann das Theater aktuell nur maximal 100 der 420 Sitzplätze besetzen.

Am 7. Oktober hat "Berlin Oranienplatz" von Hakan Savas Mican Premiere. Für den 28. Oktober ist "Schwarzer Block" von Kevin Rittberger auf dem Spielplan. Die Streams mit englischen Untertiteln sollen auf der Plattform dringeblieben.de jeweils um 19:30 Uhr online gehen und für drei bis fünf Euro 24 Stunden lang verfügbar sein.

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