Handvoll Lehrer verweigert in OÖ vehement das Tragen von Masken

Bildungsdirektion prüft Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Pädagogen im Bezirk Freistadt - 1.521 Kinder blieben in erster Schulwoche wegen Nein der Eltern zum Test daheim

Eine Handvoll Lehrer verweigert in Oberösterreich vehement das Tragen einer Maske im Unterricht, derzeit werde der Fall eines Pädagogen im Bezirk Freistadt geprüft, bestätigte die Bildungsdirektion einen Bericht im "Oberösterreichischen Volksblatt" (Dienstagausgabe). Denn der Verzicht einer Maske bedeutet eine Verletzung der Dienstpflicht.

Nur in Ausnahmefällen gebe es jedoch Probleme mit renitenten Pädagogen. Anfang Februar wurde ein Volksschuldirektor aus dem Bezirk Grieskirchen suspendiert, jenem Lehrer im Bezirk Freistadt droht ein Disziplinarverfahren.

1,4 Prozent der Eltern haben in der vergangenen Woche - der ersten Schulwoche nach den Semesterferien - keine Einwilligung zum Test ihrer schulpflichtigen Kinder erteilt. So mussten durchschnittlich 1.521 Schüler, 1.150 Volksschüler und 371 Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis neun, daheimbleiben, teilte die Bildungsdirektion mit.

Ab 14 Jahre benötigen Jugendliche keine schriftliche Zustimmung der Eltern mehr, um in der Schule den vorgeschriebenen Selbsttest machen zu können. Für die Schulstufen zehn bis zwölf liegen der Bildungsdirektion somit keine Zahlen zu Verweigerungen vor. Von den 163.379 Schülern, die sich testeten, waren 38 positiv.

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