IGFM fordert Freilassung aller politischen Gefangenen auf Kuba

Regime legt es offensichtlich auf Ansteckung mit Coronavirus an

Mit Besorgnis schaut die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auch im neuen Jahr nach Kuba. Aktuell seien mindestens 138 politische Gefangene auf der Karibikinsel inhaftiert, weil sie sich friedlich für Menschenrechte und einen demokratischen Wandel in ihrer Heimat eingesetzt haben, hieß es am Freitag in einer Aussendung. "Wir fordern die kubanische Regierung auf, alle politischen Gefangenen freizulassen", erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Nachsatz: "Und zwar nicht nur auf Bewährung, sondern ohne Bedingungen. Politische Gefangene sind keine Verbrecher, sondern haben sich friedlich für eine bessere Zukunft ihres Landes eingesetzt. Weiters betonte die IGMF: "Die hygienischen Zustände und die medizinische Versorgung in den kubanischen Gefängnissen sind katastrophal. Das diktatorische Regime legt es offensichtlich darauf an, dass sich die Gefangenen mit dem Coronavirus anstecken."

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte arbeitet als Nichtregierungsorganisation (NGO) auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und anderer Menschenrechtsdokumente. Ihre Wurzeln gehen auf ein starkes Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen im ehemaligen kommunistisch-sowjetischen Machtbereich zurück. In den Zeiten des Kalten Krieges sprach die IGFM insbesondere Menschenrechtsverletzungen in der DDR und den osteuropäischen Staaten an. Sie tritt unter anderem für Glaubensfreiheit in kommunistischen Ländern wie China und Vietnam und islamischen Ländern wie dem Iran und Ägypten ein, besonders in Bezug auf Christen.

(www.igfm.de/kuba ... www.igfm.de/kuba-martha-sanchez-auf-bewaehrung-entlassen/)

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