Impfung - Industrie bei Impfstoff-Auslieferung "gut im Plan"

Betonten ÖVIH und Pharmig

Bei der Auslieferung des Impfstoffs zum Schutz vor dem Coronavirus liege man "gut im Plan". Das haben am Dienstag der Verband der Österreichischen Impfstoffhersteller (ÖVIH) und der Verband der pharmazeutischen Industrie (Pharmig) betont. Die Pharmaindustrie komme ihrer Verantwortung und Verpflichtung zur termingemäßen Produktion sowie Auslieferung nach, hieß es in einer Presseaussendung.

"Für Österreich stehen ausreichend Impfstoffdosen zur Verfügung. Allein vom Biontech/Pfizer-Impfstoff sind aus dem von der EU-Kommission vereinbarten Umfang 5,5 Millionen Dosen für Österreich vorgesehen. 3,5 Millionen über das Basis-Kontingent und zwei Millionen Dosen über ein bereits vereinbartes optionales Kontingent", hielt Pharmig-Generalsekretär Alexander Herzog fest. Bis dato seien 63.000 Impfstoffdosen nach Österreich geliefert worden, weitere 63.000 werden in den nächsten Tagen erwartet. Danach erfolgt eine wöchentliche Lieferung.

"Wir als Impfstoffhersteller leisten unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie mit der Entwicklung von Impfstoffen. Bereits frühzeitig und vor der Zulassung fahren die Impfstoffhersteller ihre Produktionskapazitäten hoch, damit sofort in großen Mengen ausgeliefert werden kann. Dies läuft auch plangemäß", meinte ÖVIH-Präsidentin Renee Gallo Daniel. Mit der für Mittwoch erwarteten Zulassung eines zweiten Impfstoffes und weiteren Vakzinen, die bereits im Rolling-Review-Verfahren der europäischen Arzneimittelbehörde EMA sind, könne die Ausrollung der Impfstrategie der Bundesregierung "Schritt für Schritt in die weiteren Phasen übergehen". Für jeden, der sich in Österreich impfen lassen möchte, würde im Laufe des Jahres 2021 Covid-19 Impfstoff zur Verfügung stehen.

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