Impfung - Über 80-jährige Kärntner kommen ab 16. Jänner an die Reihe

Sollen Immunisierung in den ÖGK-Stellen in Bezirkshauptstädten bekommen

In Kärnten sollen über 80-jährige Menschen, die nicht in Alters- und Pflegeheimen leben, ab 16. Jänner gegen das Coronavirus geimpft werden. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) am Freitagnachmittag in einer Videokonferenz mit Journalisten sagte, soll die Impfung in den Servicestellen der Österreichischen Gesundheitskasse ÖGK in den Bezirkshauptstädten durchgeführt werden.

Die Kärntner Gemeinden wurden aufgefordert, bis kommende Woche alle Personen, die über 80 Jahre alt sind und sich impfen lassen wollen, an das Land zu melden. "Ab 16. Jänner können sie sich dann sukzessive, je nach Vorhandensein der Dosen, impfen lassen", sagte Kaiser. Laut Statistik sind 30.000 bis 35.000 Personen in Kärnten in dieser Altersgruppe, von ihnen sind jene abzuziehen, die bereits geimpft wurden, oder jene, die nicht mobil sind.

Darauf angesprochen, dass ältere Personen aus Landgemeinden Probleme haben könnten, in die Bezirksstädte zu kommen, meinte Kaiser, diese Form sei jene, bei der man die "größtmögliche Durchdringung" zustande bringe. Speziell der derzeit zugelassene Impfstoff sei sehr schwierig zu lagern und zu transportieren: "Die Lösung wird jetzt nicht alle tausendprozentig befriedigen." Für ältere Menschen in entlegenen Regionen müsse man Unterstützungsmaßnahmen überlegen. Wesentlich unkomplizierter werde die Sache wohl mit dem Impfstoff von Astrazeneca, der einfacher gelagert werden kann und mit dem dann auch Hausärzte ausgestattet werden können.

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