Jeder Fünfte will sein Geld noch nachhaltiger anlegen

Spectra-Umfrage für Raiffeisen KAG - Raiffeisen KAG profitiert mit steigenden Fondsvolumina von dem Trend

Nachhaltige Veranlagung ist in Österreich längst im Mainstream angekommen. Trotzdem will rund jeder Fünfte sein Geld noch nachhaltiger anlegen, wie aus einer Spectra-Umfrage für die Raiffeisen KAG hervorgeht. Vor allem für Personen unter 40 Jahren ist diese Art der Veranlagung sehr attraktiv. Die Raiffeisen KAG konnte von diesem Trend profitieren und hat 2020 deutliche Zuwächse beim nachhaltigen Fondsvolumen verzeichnet. Auch in der CEE-Region nimmt das Thema nun Fahrt auf.

"Das Thema Nachhaltigkeit ist bei den Kunden angekommen", sagte Rainer Schnabl, einer der Geschäftsführer der Raiffeisen KAG. Im Vergleich zum Jahr 2019 stieg das von der Raiffeisen KAG verwaltete Volumen nachhaltiger Fonds von 6,6 Mrd. auf 9,4 Mrd. Euro an, das ist ein Plus von 42,4 Prozent.

Insgesamt belief sich das Fondsvolumen der Bank im vergangenen Jahr auf 40,1 Mrd. Euro (plus 4,7 Prozent im Vergleich zu 2019). Davon entfielen 32,7 Mrd. Euro auf Österreich, 5,0 Mrd. Euro auf Italien, 1,3 Mrd. auf Deutschland und 1,1 Mrd. Euro auf die CEE-Region.

In Osteuropa gab es im vergangenen Jahr einen regelrechten Boom bei nachhaltigen Fonds zu verzeichnen, so Michal Kustra, der ebenfalls in der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG sitzt. 2020 sprang das nachhaltige Fondsvolumen der Bank in der Region um 155 Prozent auf 235 Mio. Euro nach oben. In den Jahren davor sei man mit dem Verkauf dieser Produkte in CEE nur bedingt erfolgreich gewesen, 2020 sei aber ein "Wendepunkt" gewesen, so Kustra.

Auch Fondssparen wird bei den Kunden immer beliebter. Vor allem die jüngeren Generationen würden diese Möglichkeit der Kapitalveranlagung für die Altersvorsorge nützen, so Schnabl. Die durchschnittlichen monatlichen Volumenzuflüsse stiegen hier 2020 um 37 Prozent auf 54,8 Mio. Euro an. Bei der Raiffeisen KAG gibt es 384.509 Fondssparverträge, davon sind 109.792 nachhaltige Fondssparverträge. Bei den nachhaltigen Verträgen beläuft sich der monatliche Volumenzufluss im Schnitt auf 20,5 Mio. Euro.

Heuer will die Raiffeisen KAG vor allem ihre in den vergangenen Jahren gesetzten Themen "konsequent weiterführen", so Schnabl. Das Thema Nachhaltigkeit werde weiterhin groß sein, aber auch Regulierungsthemen werden die Bank heuer beschäftigen, nicht zuletzt wegen der ab 10. März geltenden EU-Offenlegungsverordnung. Die Verordnung verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeitsrisiken von Veranlagungen transparent darzustellen.

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