Johnson macht chinesische Medizin für Corona-Ausbruch verantwortlich

Britischer Premier kritisiert "irrsinnigen Glauben" an Potenzsteigerung durch Schuppentiere

Der britische Premierminister Boris Johnson hat die traditionelle chinesische Medizin für den Ausbruch des Coronavirus verantwortlich gemacht. "Es stammt von Fledermäusen oder Schuppentieren, von dem irrsinnigen Glauben, dass man an Potenz gewinnt oder was auch immer die Leute glauben, wenn man die Schuppen eines Schuppentieres zermahlt", sagte Johnson laut britischen Medienberichten vom Dienstag beim Klimagipfel "One Planet Summit" am Vortag.

"Es entsteht aus dieser Kollision zwischen der Menschheit und der Natur, und wir müssen dies stoppen", sagte Johnson weiter. Seine Aussagen dürften Probleme mit China verursachen. Internationale Forscher vermuten Fledermäuse aus Südchina als Ursprung des Virus. In der traditionellen chinesischen Medizin werden auch Extrakte von gefährdeten Tierarten genutzt. Abgeleitet davon folgen viele Menschen einem Aberglauben, einer Art Volksmedizin, wonach Teile von Tieren wie Schuppentieren, Fledermäusen oder Tigern die Gesundheit oder die Potenz steigern können.

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