Kärnten startet Initiative "Comeback des Sports"

Landeshauptmann Kaiser hofft auf "Allianz der Vernünftigen"

Die am Dienstag von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellte Kärntner Initiative "Comeback des Sports" soll eine Stimme für den Sport in ganz Österreich sein. Vor allem wolle man unter Anwendung entsprechender Covid-19-Sicherheitskonzepte Schritt für Schritt Nachwuchs-, Breiten- und Gesundheitssport wieder möglich machen. Vereine und Verbände sind deshalb aufgerufen, Ideen und Inhalte zu liefern.

"Die Menschen brauchen Bewegung. Außerdem brauchen alle Betroffenen Perspektive, und es geht auch um Dinge wie Fairness, Miteinander, Austausch", erklärte Kaiser. Im Fokus habe man dabei auch den Sportgipfel, der am Freitag zwischen Sport Austria und den Sportdachverbänden sowie Sportminister Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) stattfindet.

Es gelte nun, genau abzuwägen, welche Öffnungen im Sport möglich und vernünftig seien, meinte Kaiser. Die entsprechenden Entscheidungen müssten logisch und nachvollziehbar sein. "Niemand wird aber leichtfertig für etwas eintreten, nur um zu ermöglichen", stellte der Landeshauptmann klar.

Besonders hob der 62-Jährige die Selbsttests in den Schulen hervor. "Warum sollten die am Vormittag in den Schulen durchgeführten Selbsttests nicht auch am Nachmittag am Sportplatz gültig sein - wenn Kinder dort unter Aufsicht und mit den notwendigen Sicherheitskonzepten Bewegung machen", fragte Kaiser, der für die anstehenden Entscheidungen auf eine "Allianz der Vernünftigen" hofft.

(Informationen und Rückmeldungen unter www.comebackdessports.at)

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