Lawine riss im Lungau drei Tourengeher mit: Alle geborgen

Steirer mit Verdacht auf Oberschenkelbruch ins Krankenhaus geflogen

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KORREKTUR-HINWEIS
In APA0133 vom 03.01.2021 muss es im Titel heißen: ...riss drei
Tourenengeher (ohne Kärntner) mit... Im Untertitel muss es heißen:
"Steirer (statt Villacher) mit Verdacht auf Oberschenkelbruch ins
Krankenhaus geflogen". Die ersten zwei Sätze im Text lauten richtig:
"Bei einem Lawinenabgang im Bundschuhtal im Salzburger Lungau sind
am Sonntagvormittag drei von vier Skitourgehern aus der Steiermark
und dem Lungau (teilweise) verschüttet worden. Ein 28-jähriger
Steirer wurde von den Schneemassen...	-  (Die Bergrettung Salzburg
hat diese Angaben am Sonntagabend korrigiert)
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Bei einem Lawinenabgang im Bundschuhtal im Salzburger Lungau sind am Sonntagvormittag drei von vier Skitourgehern aus der Steiermark und dem Lungau (teilweise) verschüttet worden. Ein 28-jähriger Steirer wurde von den Schneemassen komplett begraben und konnte von den übrigen Begleitern nach rund 15 Minuten geortet und geborgen werden. Er dürfte einen Bruch des Oberschenkels erlitten haben, sagte Hannes Kocher, der Bezirksleiter der Lungauer Bergrettung, in einer Aussendung.

Die vier Tourengeher waren vom Rosaninsee in der Gemeinde Thomatal Richtung Großen Königstuhl (2.336 Meter) aufgebrochen. Dabei wurden sie von einem Schneebrett erfasst und mitgerissen, wobei einer von ihnen ganz und zwei weitere teilweise verschüttet wurden. Die Alpinisten konnten sich bzw. den Begleiter befreien. Zwei Ärzte und Notfallsanitäter versorgten den Verletzten, der danach mit dem Rettungshubschrauber in ein Spital in Kärnten geflogen wurde. Sieben Bergretter aus dem Lungau, ein Hundeführer der Bergrettung sowie Helfer der Alpinpolizei und des ÖAMTC-Hubschrauberteams aus Kärnten standen im Einsatz.

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