LVMH reichte Gegenklage gegen Tiffany in Übernahme-Streit ein

Französischer Luxusgüterkonzern: Schlechtes Management der US-Juwelierkette rechtfertigt LVMH-Rücktritt von dem 16 Mrd. Dollar schweren Deal

Der französische Luxusgüterkonzern hat im Übernahmestreit eine Gegenklage gegen den US-Juwelier eingereicht. Das schlechte Management von Tiffany rechtfertige, dass LVMH von der geplanten, 16 Milliarden Dollar (13,71 Mrd. Euro) schweren Übernahme zurücktrete, hieß es in der Klageschrift, die im US-Bundesstaat Delaware eingereicht wurde. Tiffany will die Fusion seinerseits vor Gericht durchsetzen.

Ungeachtet des Hickhacks hatte LVMH Mitte September die kartellrechtliche Erlaubnis für den Kauf der US-Edeljuwelierkette Tiffany bei der EU-Kommission beantragt. Davor hatte LVMH den ursprünglich geplanten Deal abgeblasen - unter anderem wegen des Handelsstreits zwischen den USA und Frankreich. Daraufhin entbrannte ein Streit zwischen den beiden Unternehmen.

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