Mindestens zehn Tote bei Gefangenenmeutereien in Ecuador

Polizei verlegte zusätzliche Einheiten in die Haftanstalten

Bei Gefangenenmeutereien in Ecuador sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. In einer Haftanstalt in der Hafenmetropole Guayaquil seien acht Menschen getötet worden, teilte Polizeichef Patricio Carrillo am Dienstag mit. In Cuenca kamen bei Krawallen demnach zwei Menschen ums Leben. Der Hintergrund der Gefangenenmeutereien war zunächst unklar.

Zuvor war es in mehreren Gefängnissen des südamerikanischen Landes zu Aufständen gekommen. Auch aus der Haftanstalt von Cotopaxi wurden demnach gewalttätige Auseinandersetzungen gemeldet. Die Polizei verlegte zusätzliche Einheiten in die Gefängnisse, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

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