Nachrichten leicht verständlich (in der Sprachstufe A2)

In Myanmar wird gegen die Armee demonstriert

Naypyidaw/Yangon (Rangun) - Anfang Februar ist es in dem Land Myanmar in Asien zu einem Militär-Putsch gekommen. Bei einem Putsch übernimmt die Armee mit Gewalt die Regierung. Dagegen demonstriert die Bevölkerung von Myanmar. Bei bisherigen Demonstrationen hat das Militär 3 Menschen erschossen. Trotzdem demonstrierten am Montag in der Stadt Yangon mehrere 10.000 Menschen gegen die Armee.

Die EU verurteilt die Gewalt gegen die Demonstranten. Sie fordert von der Armee von Myanmar, dass die frühere Regierung wieder eingesetzt wird.

Bei Lieferungen von Corona-Impfstoff kann es zu Verzögerungen kommen

Neu-Delhi - In Indien ist die größte Impfstoff-Firma der Welt. Laut eigenen Angaben werden in Indien rund die Hälfte aller Impfstoffe weltweit hergestellt. Aber es kann in Zukunft zu Verzögerungen kommen. Denn Indien soll sich nun mehr auf die eigene Bevölkerung konzentrieren. Trotzdem sollen andere Länder weiterhin genug Impfstoff bekommen.

Indien hat viel Impfstoff verschenkt. Aber Indien braucht selbst viel davon. Denn in Indien leben mehr als eine Milliarden Menschen. Eine Milliarde sind 1.000 Millionen. Bis zum Sommer sollen 300 Millionen Einwohner geimpft sein.

In den USA und den Niederlanden fielen Flugzeug-Teile vom Himmel

Maastricht - Am Samstag sind in den Niederlanden und in den USA Vorfälle mit Flugzeugen passiert. Bei den Flugzeugen explodierten einige der Flugzeug-Motoren. Die Flugzeuge selbst konnten noch sicher zum Flughafen zurückkehren und landen. Dennoch fielen schwere Teile von dem Flugzeug auf die Erde.

In den USA wurde niemand verletzt. In den Niederlanden in Europa wurde eine Frau am Kopf verletzt. Ein Kind verbrannte sich die Hand, als es Flugzeug-Teile aufheben wollte.

Noch weiß man nicht, warum die Flugzeug-Motoren explodiert sind. Flugzeug-Hersteller Boeing will die Modell-Reihe von dem Flugzeug genau untersuchen. Boeing rät davon ab, dass mit diesen Flugzeugen geflogen wird.

An der Küste von Neuseeland sind rund 50 Grindwale gestrandet

Wellington - An der Küste von Neuseeland sind rund 50 Grindwale gestrandet. Sie wurden am Montag in der Früh gefunden. 9 von ihnen sind bereits gestorben. Mehr als 60 Helfer kümmerten sich um die Wale. Sie hielten die Wale kühl und nass. Die Helfer hoffen, dass die Flut kommt und den Walen zurück ins Meer hilft.

An der Küste von Neuseeland hat es in den letzten 15 Jahren mindestens 10 Massen-Strandungen gegeben. Das letzte Mal war im Jahr 2017. Damals strandeten fast 400 Grindwale. 250 von ihnen sind gestorben.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind Menschen mit Leseschwächen. +++

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