Nachrichten leicht verständlich (in der Sprachstufe A2)

Die Baby-Elefanten-Kampagne kostete Österreich über 3 Millionen Euro

Wien - In der Corona-Krise hat die Regierung in Österreich Werbung mit einem Baby-Elefanten gemacht. Die Werbung sollte die Menschen an die Abstandsregel erinnern. Die Abstandregel ist nämlich eine Corona-Maßnahme.

Diese Werbung hat mehr als 3 Millionen Euro gekostet. Es gab sie in allen Medien. Also im Radio und im Fernsehen und in Zeitungen und Zeitschriften. Auch im Internet und auf Plakaten war diese Werbung zu sehen.

In Österreich gibt es etwas weniger Arbeitslose

Wien - Es gibt in Österreich nun etwas weniger Arbeitslose. Derzeit haben 513.000 Menschen in Österreich keine Arbeit. Das sind um 7.000 weniger als vor einer Woche.

Es gibt aber mehr Kurz-Arbeiter. Derzeit sind 485.000 Menschen in Österreich in Kurz-Arbeit. Das sind um 20.000 mehr als in der vorigen Woche.

Wegen der Corona-Krise geht es der Wirtschaft in Österreich nicht gut. Im Vergleich zur gleichen Zeit im Vorjahr ist die Wirtschaft um 9 Prozent geschrumpft.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren. Bei der Kurz-Arbeit behalten die Menschen ihre Arbeit. Sie arbeiten aber weniger als sonst. Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr von den Firmen, sondern vom Staat. Die Firmen sparen dadurch viel Geld und müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

In Wien wurde eine 28-jährige Frau erstochen

Wien - Im Bezirk Favoriten in Wien ist eine 28 Jahre alte Frau erstochen worden. Sie wurde in einer Wohnung gefunden. Die Polizei hat ihren 29 Jahre alten Partner verhaftet. Er soll einem Nachbarn gesagt haben, dass er die Frau erstochen hat.

Die Verhaftung geschah in der Früh. Aber schon zu Mitternacht musste die Polizei zu der Wohnung kommen. Dort hatten die beiden so gestritten, dass die Frau leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde. Man weiß noch nicht genau, wann sie dann wieder zurück in die Wohnung kam.

Die ÖBB setzt ab Ende 2022 neue Nightjet-Züge ein

Wien/München - Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) hat neue Nachtzüge bauen lassen. Man nennt diese Züge "Nightjet". Die Nightjet-Züge werden von der Firma Siemens gebaut. Jeder der Züge hat 7 Waggons.

In jedem der Züge wird es 2 Sitz-Waggons geben. In diesen werden die Zug-Gäste während der Fahrt sitzen. Dann wird es 3 Liege-Waggons und 2 Schlaf-Waggons geben. In den Schlaf-Waggons gibt es eigene Klos und auch Duschen.

Die neuen Nachtzüge werden auch barrierefrei sein. So können Rollstuhlfahrer leichter einsteigen und aussteigen. Man kann auch gratis ins Internet. Die Nachtzüge sollen aber erst ab Ende 2022 eingesetzt werden.

Roboter-Fahrzeug filmte Landung auf dem Mars

Washington - Forscher haben ein Roboter-Fahrzeug auf den Planeten Mars geschickt. In der letzten Woche landete es dort. Die Landung hat es sogar gefilmt. Das Video wurde nun veröffentlicht. Man sieht darin die Oberfläche des Mars und wie das Fahrzeug darauf landet. Schon sehr viele Menschen haben sich das Video angesehen.

Das Fahrzeug hat auch Mikrofone dabei. Die Geräusche auf dem Mars klingen wie Wind auf der Erde.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind Menschen mit Leseschwächen. +++

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