Nachrichten leicht verständlich (in der Sprachstufe B1) - Audio

Rückkehr in Schulen ab 25. Jänner, aber nur Schichtbetrieb

Wien - Wegen des Lockdowns sind die Schulen in Österreich derzeit noch geschlossen und Schüler sind im Distance Learning. Die eigentlich geplante Schulöffnung kommende Woche wird nun verschoben. Der Unterricht an den Schulen beginnt ab 25. Jänner wieder. Bis dahin gibt es nur Betreuung für Schüler zum Lernen an den Schulen.

Wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus werden die Schulklassen wieder geteilt. Es gibt wieder Schicht-Betrieb an den Schulen. Dabei wird eine Hälfte der Klasse in der Schule unterrichtet, während die andere Hälfte zuhause lernt. Die Schüler wechseln sich tageweise in der Schule ab. Abseits der Volksschulen gibt es weiterhin Maskenpflicht in der Klasse.

Erklärung: Lockdown

Lockdown ist ein englisches Wort. Bei einem Lockdown werden in einem Land oder in einer Region das wirtschaftliche und öffentliche Leben eingeschränkt. Dabei können Geschäfte, Schulen und Restaurants geschlossen werden. Es kann aber auch Ausgangssperren geben.

Erklärung: Distance Learning

Distance Learning ist ein englisches Wort. Es bedeutet, dass Schüler zu Hause unterrichtet werden.

US-Vize-Präsident Pence ist gegen Absetzung von US-Präsident Trump

Washington - Nach einer Rede von US-Präsident Donald Trump haben viele seiner Anhänger vergangene Woche das Kapitol in Washington gestürmt. Dabei starben 5 Menschen. Nun fordern viele US-Politiker die Absetzung von US-Präsident Trump. Die Demokraten fragten sogar Vize-Präsident Mike Pence deswegen. Doch Pence ist dagegen. Pence gehört ebenso wie Trump zu den Republikanern. Eine Absetzung von Trump sei nicht im Interesse der USA, hat Pence am Dienstag in einem Brief erklärt.

Ordnungsgemäß endet die Amtszeit von Präsident Donald Trump am 20. Jänner. Also in einer Woche. Trotzdem wollen die Demokraten eine vorzeitige Amts-Enthebung von Trump. Einige Republikaner wollen das auch.

Nawalny will nach Mordanschlag nach Russland zurück

Berlin/Moskau - Der russische Politiker Alexej Nawalny will am Sonntag nach Russland zurückkehren. Nawalny ist ein politischer Gegner vom russischen Präsident Wladimir Putin. Seit August befindet sich Nawalny in Deutschland, wo er sich von einem Mordanschlag mit Nervengift erholt hat.

Nawalny brach im August auf einem Inlandsflug zusammen. Zuerst wurde er in Russland behandelt. Dort sagten die Ärzte, dass keine Hinweise auf eine Vergiftung gibt. Das glaubten Mitarbeiter und Freunde von Nawalny aber nicht. Daraufhin brachten sie ihn in ein Krankenhaus in Deutschland. Dort wurde festgestellt, dass er doch vergiftet wurde. Nawalny sagt, Russlands Präsident Wladimir Putin steckt hinter dem Mordanschlag auf ihn.

Großer Mafia-Prozess in Italien gestartet

Rom/Lamezia Terme - Am Mittwoch hat in Italien einer der größten Mafia-Prozesse der vergangen Jahrzehnte begonnen. 355 Mitglieder und Helfer der 'Ndrangheta sind angeklagt. Die 'Ndrangheta gehört zu den mächtigsten Mafia-Organisationen der Welt. Der Prozess dürfte mehr als 2 Jahre dauern. Insgesamt werden bei dem Prozess rund 400 Anwälte und mehr als 900 Zeugen sprechen.

In Italien gibt es mehrere große Gruppen von Verbrechern. Alle diese Gruppen zusammen nennt man Mafia. Die Mafia ist gut organisiert und macht auf der ganzen Welt kriminelle Geschäfte.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind Menschen mit Leseschwächen. Der Überblick in der Sprachstufe B1 steht auch als Audio-File in der AOM-Agentur "APA-Audio" zur Verfügung. +++

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