Nachrichten leicht verständlich (in der Sprachstufe B1) - Audio

Baby-Elefanten-Kampagne kostete rund 3,2 Mio. Euro

Wien - Die österreichische Regierung hat für die Baby-Elefanten-Kampagne 3,17 Millionen Euro ausgegeben. Das geht aus der Beantwortung einer Anfrage der Partei NEOS im Parlament hervor. Bei der Baby-Elefanten-Kampagne geht es darum, alle an die Abstandsregel als Corona-Maßnahme zu erinnern.

Deshalb wurde die Baby-Elefanten-Regel in allen Medien dargestellt, in Radio und Fernsehen, in Zeitungen und in Zeitschriften, im Internet und auf Plakaten. In den 3,17 Millionen Euro ist aber noch nicht das Honorar für die Agentur enthalten, die die Kampagne entwickelt hat.

Erklärung Honorar

Honorar bekommen die Menschen bezahlt, die nicht bei einer Firma angestellt sind, aber trotzdem für sie eine Aufgabe oder Arbeit erledigt haben. Es wird also für einen bestimmten Auftrag bezahlt. Auch Firmen können ein Honorar bekommen.

Die Arbeitslosigkeit ist leicht gesunken

Wien - Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist leicht gesunken, aber immer noch sehr hoch. Derzeit sind knapp 513.000 Menschen arbeitslos. Das sind um 7.000 weniger als in der Vorwoche. Das hat Arbeitsminister Martin Kocher am Dienstag bekanntgegeben.

Zurzeit sind rund 485.000 Menschen in Kurzarbeit, um rund 20.000 mehr als in Vorwoche. Österreich ist auch weiterhin in einer Rezession. Die Wirtschaft ist im Vergleich zur gleichen Zeit im Vorjahr um rund 9 Prozent geschrumpft.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurzarbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Erklärung: Wirtschafts-Wachstum und Rezession

Wenn die Wirtschaft wächst, nennt man das Wirtschafts-Wachstum. Die Wirtschaft wächst, wenn mehr Dinge hergestellt und verkauft werden. Dann gibt es für die Menschen mehr Arbeitsplätze.

Bei einer Rezession ist es umgekehrt. Die Wirtschaft schrumpft, weil weniger Dinge hergestellt und verkauft werden. Dann gibt es auch mehr Arbeitslose, weil viele Menschen ihren Job verlieren.

28-jährige Frau wurde in Wien erstochen

Wien - In Wien ist im Bezirk Favoriten eine 28-jährige Frau erstochen worden. Die Polizei hat in der Früh ihren 29-jährigen Partner festgenommen. Der Österreicher hatte selbst bei einem Nachbarn angeläutet. Er soll dem Nachbarn gesagt haben, dass er die Frau erstochen hat.

Schon zu Mitternacht war es zu einem Polizeieinsatz gekommen. Die Frau und der Mann hatten gestritten und die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Wann sie wieder in die Wohnung gekommen ist, weiß man noch nicht genau.

Ab Ende 2022 fahren neue Nightjet-Züge bei der ÖBB

Wien/München - Vor der Corona-Krise sind die Menschen wieder öfter mit Nachtzügen gefahren. Die Österreichischen Bundesbahnen ÖBB und andere europäische Bahnen gehen davon aus, dass es nach der Corona-Krise wieder so sein wird. Dafür hat die ÖBB neue Nachtzüge mit jeweils 7 Waggons bauen lassen. Die "Nightjet" genannten Züge werden von Siemens gebaut.

Jeder der Züge wird 2 Sitz-Waggons, 3 Liege-Waggons und 2 Schlaf-Waggons haben. In den neuen Nachtzügen soll es mehr Komfort geben als bisher. Zum Beispiel wird es in den Schlaf-Waggons eigene Toiletten und sogar Dusch-Möglichkeiten geben.

Außerdem werden die Zugänge barrierefrei sein. So können Rollstuhlfahrer leichter in den Zug einsteigen oder aussteigen. Es wird auch kostenlosen Zugang zum Internet geben. Eingesetzt werden sollen die neuen Nachtzüge Ende 2022. Bis 2024 will die ÖBB ihre 19 Nightjet-Linien auf 26 erhöhen.

"Perseverance" schickte Töne und Videos vom Mars

Washington - Am letzten Donnerstag ist der Rover "Perseverance" auf dem Planeten Mars gelandet. Das ferngesteuerte Fahrzeug filmte diese Landung gefilmt und schickte das Video zurück an die Erde. Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA hat diese Aufnahme jetzt veröffentlicht.

Das Video wurde schon millionenfach angesehen. Man sieht darauf zum Beispiel den Fallschirm des Rovers und die Oberfläche, auf der er landet. Das Fahrzeug hat außerdem mit Mikrofonen aufgezeichnet, wie es auf dem Planeten Mars klingt. Man hört Geräusche, die wie Wind klingen.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind Menschen mit Leseschwächen. Der Überblick in der Sprachstufe B1 steht auch als Audio-File in der AOM-Agentur "APA-Audio" zur Verfügung. +++

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