Novelle der niederösterreichischen Bauordnung vor Fertigstellung

Änderung umfasst rund 120 Punkte - Umsetzung in Landtagssitzung am 18. März geplant

Die seit Längerem geplante Novelle der niederösterreichischen Bauordnung steht vor der Fertigstellung. Wie SPÖ-Landesparteichef LHStv. Franz Schnabl am Dienstag mitteilte, soll es in der Landtagssitzung am 18. März zur Umsetzung kommen. Gelten werden die neuen Bestimmungen dann ab dem 1. Juli. Die Änderung umfasst insgesamt etwa 120 Punkte, im Fokus stehen laut einer Aussendung die Bereiche Klimaschutz, Energiekostensenkung und Barrierefreiheit.

Geplant ist unter anderem, dass künftig Photovoltaik-Anlagen auf allen neuen Objekten im Bauland ab 300 Quadratmeter errichtet werden müssen. Für neue Häuser wird der Einbau von Raumthermostaten verpflichtend vorgeschrieben. Weiteres wird - Stichwort E-Mobilität - für Anlagen mit mehr als zwei Wohnungen eine Elektro-Leitungsinfrastruktur für alle Stellplätze gefordert.

Die Niederösterreicher seien ein Volk der Hauseigentümer, betonte Schnabl. 64 Prozent der Menschen im Bundesland würden in Eigenheimen leben. "Genau für diese Zielgruppe haben wir mit der Novelle der Bauordnung beigetragen, um Wohnen in Niederösterreich noch leistbarer zu machen", sagte der Landesvize.

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