Nutzfahrzeugzulassungen in der EU im Jänner weiter auf dem Rückzug

Minus 7,2 Prozent EU-weit - Österreich verzeichnete Rückgang von 8,5 Prozent

Der EU-Nutzfahrzeugmarkt ist zum Beginn des neuen Jahres geschrumpft. Die Neuzulassungen aller Nutzfahrzeuge gingen im Jänner im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 Prozent auf 141.462 Fahrzeuge zurück. Das teilte der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch in Brüssel mit. Die Nachfrage verringerte sich in allen Marktsegmenten. In Österreich betrug der Rückgang sogar 8,5 Prozent auf 3.130 Fahrzeuge.

Bis auf Frankreich wiesen alle größeren Märkte im ersten Jahresmonat teilweise deutliche Rückgänge auf: Spanien fast ein Drittel, Deutschland rund 17 Prozent und Italien knapp minus 7 Prozent. Im vergangenen Jahr war die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in der Coronapandemie eingebrochen, die Neuzulassungen waren um ein knappes Fünftel gesunken.

Auch im Dezember gingen die Anmeldungen zurück, wenn auch nicht so stark wie nun im Jänner. Im zweiten Halbjahr hatten die Hersteller von schweren Nutzfahrzeugen wieder über anziehende Auftragseingänge berichtet. Den größten Teil des EU-Nutzfahrzeugmarktes machen bei den Stückzahlen aber die leichten Nutzfahrzeuge wie Transporter und Vans aus.

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