Österreichische Staatsanleihen im Frühhandel mit Zuwächsen

Schwache Stimmung an den Aktienmärkten unterstützt

Die Kurse österreichischer Staatsanleihen sind am Mittwoch im Frühhandel gestiegen. Im Gegenzug sanken die Renditen. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um zwei Basispunkte auf -0,1 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 22 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future steigerte sich um 0,05 Prozent.

Unterstützend für die Anleihenkurse werteten Marktbeobachter die trübe Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten. Auch die europäischen Aktienmärkte nahmen den Handelstag im Minus auf. Als sicher geltende Anlageformen wie die Staatsanleihen werden im Zuge von Umschichtungen weg von Aktien etwas stärker nachgefragt.

Die vor kurzen veröffentlichten Konjunkturdaten aus der führenden europäischen Volkswirtschaft fielen überraschend positiv aus. Die deutsche Wirtschaft ist im Schlussquartal 2020 stärker gewachsen als bisher gedacht. Anstatt eines Zuwachses leicht über Stagnation betrug das Plus im vierten Quartal 0,3 Prozent.

Im Tagesverlauf stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die am Anleihemarkt für Kursbewegung sorgen könnten. Allerdings äußern sich einige ranghohe Zentralbanker, darunter US-Notenbankchef Jerome Powell.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  -0,62   -0,61  -0,01       7                       
5 Jahre  -0,47   -0,46  -0,01       15                      
10 Jahre -0,10   -0,08  -0,02       22                      
30 Jahre 0,47    0,48   -0,01       28                      
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