Passau-Krimis: Neue ARD-Reihe mit Michael Ostrowski vor TV-Start

Am Donnerstag (1. Oktober) fällt der Startschuss für die neuen Passau-Krimis in der ARD. Mit von der Partie: Michael Ostrowski als windiger Privatermittler

So frostig wie das Wetter ist auch die Stimmung im neuen ARD-Krimi aus Passau. Die erste von zwei Folgen mit dem Titel "Freund oder Feind" ist am Donnerstag (20.15 Uhr) in der ARD zu sehen. Mit dabei in der Geschichte um ein schlecht gelauntes Mutter-Tochter-Duo im Zeugenschutzprogramm ist der heimische Starkomödiant Michael Ostrowski als windiger Privatdetektiv. Ein Projekt, das sich erfreulich abhebt vom gewohnten Krimi-Allerlei im TV.

Frederike Bader (Marie Leuenberger) war Polizistin in Berlin und sagte in einem Prozess gegen einen arabischen Clanchef aus. Der sitzt nun in Haft und hat einen Killer auf die Expolizistin und deren Tochter angesetzt. Tochter Mia (Nadja Sabersky) saß bereits zwei Jahre wegen Drogenhandels im Gefängnis und musste nun mit ihrer Mutter mit neuer Identität ins beschaulich-barocke Passau nahe der oberösterreichischen Grenze ziehen. Toll finden das weder Mutter noch Tochter. Entsprechend mies ist die Stimmung der beiden. Doch haben sie keine Wahl.

Ihren alten Job als Polizistin kann Marie nicht hinter sich lassen. Im Supermarkt überwältigt sie auf so professionelle Weise einen Dieb, dass sie sich damit verdächtig macht. Detektiv Ferdinand Zankl (Ostrowski), dem sie das Leben rettet, beginnt Marie hinterherzuschnüffeln.

Mia hat eine Ausbildung in einer Konditorei begonnen und kann sich nur schwer mit den strengen Regeln des Zeugenschutzprogrammes anfreunden. Sie rebelliert, stürzt sich ins studentische Nachtleben und macht einen folgenschweren Fehler. Der bringt Mutter und Tochter in Gefahr. Die eigentliche Identität der zwei Frauen droht aufzufliegen. Wem können sie trauen? Was will der Privatdetektiv? Und dann taucht auch noch eine Wasserleiche auf.

"Die Figuren sind vielschichtig, man weiß nicht immer genau, wer der Gute und wer der Böse ist. Man traut sich, diese Ambivalenz zuzulassen. Gott sei Dank, sonst wär's nämlich vorhersehbar und langweilig", bilanziert Michael Ostrowski die neue Serie. "Die Krimis aus Passau zeichnen sich durch eine Mischung aus Drama und Humor aus, wobei das Verbrechen nicht an erster Stelle steht, sondern mehr die Menschen und deren Charaktere", konstatiert auch Mia-Darstellerin Nadja Sabersky.

(S E R V I C E - www.daserste.de)

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