Polytec - Warburg erhöht Kursziel von 9,0 auf 12,0 Euro

Anlageempfehlung "Buy" nach virtueller Roadshow bestätigt

Das Analystenhaus Warburg Research hat sein Kursziel für die Aktien des oberösterreichischen Autozulieferers Polytec von 9,00 auf 12,00 Euro erhöht. Gleichzeitig bestätige der Analyst Marc-Rene Tonn seine Kaufempfehlung "Buy".

Tonn bezieht sich in seiner Studie auf Informationen die bei der kürzlich virtuell abgehaltenen Roadshow der Polytec publik wurden. Dort wurde der konzerneigene Ausblick für das Viertquartal bestätigt. Mit der anhaltenden Stabilisierung bei der Produktion von Leichtfahrzeugen nach den Lockdowns in diesem Jahr, operierten die Anlagen des Konzerns mit einer Auslastung von mehr als 90 Prozent im Oktober und November. Auf diesen Aussagen beruhend, zeigten sich die Analysten der Warburg zuversichtlich, dass die Polytec die eigenen Umsatzerwartungen erfüllen werde.

Die Kurszielanpassung fußt laut dem Warburg-Experten auf höhere Gewinn- und Cashflow-Prognosen für die Jahre 2021 und 2022. Überdies wurden aufgrund von Annahmen einer nachhaltigen Kostenstrukturverbesserung die in das Bewertungsmodell einfließenden EBIT-Margen leicht nach oben revidiert.

Beim Gewinn pro Aktie rechnet Tonn mit 0,11 Euro im laufenden Geschäftsjahr 2020 sowie mit 0,77 Euro (2021) und 1,30 Euro (2022) in den beiden Folgejahren. Für das Jahr 2020 soll indes eine Dividende von 0,15 Euro je Titel ausgeschüttet werden. Für die Folgejahre soll die Gewinnausschüttung bei 0,25 und 0,40 Euro je Anteilsschein liegen.

Die Polytec-Aktie verlor am Mittwochvormittag an der Wiener Börse 2,08 Prozent auf 7,05 Euro.

Analysierendes Institut Warburg Research

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html. (Die veröffentlichten Weblinks werden von der Internetseite der dpa-AFX unverändert übernommen.)

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