Regisseur Allen zu Dokumentation über ihn: "Schäbiger Verriss"

"Kein Interesse an der Wahrheit"

Der US-Regisseur Woody Allen (85) hat eine Dokumentation über den Konflikt mit seiner Ex-Partnerin Mia Farrow über einen Sprecher als "schäbigen Verriss" kritisieren lassen. Die Macher der vor kurzem beim US-Sender HBO erschienenen vierteiligen Doku-Serie "Allen v. Farrow" hätten "kein Interesse an der Wahrheit" gehabt, hieß es in einer Mitteilung von Allens Sprecher, aus der die "New York Times" am Montag zitierte.

Anstelle dessen hätten sie mit Farrow und ihren Unterstützern zusammengearbeitet und einen "Verriss voller Unwahrheiten" zusammengestellt. Farrow äußerte sich zunächst nicht zu der Serie, die in den USA für einigen Wirbel gesorgt hatte.

Die Dokumentationsserie untersucht die Missbrauchsvorwürfe der heute 35 Jahre alten Dylan Farrow gegen ihren Adoptivvater Allen. Der Regisseur hatte sie Anfang der 1980er-Jahre gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin, der Schauspielerin Mia Farrow, adoptiert. Dylan Farrow wirft Allen vor, sie dann Anfang der 1990er-Jahre sexuell belästigt zu haben. Allen bestreitet das.

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