Right Livelihood Awards werden am Donnerstag online verliehen

Zeremonie und weitere Veranstaltungen kostenlos via Livestream

Die Right Livelihood Awards, auch bekannt als Alternative Nobelpreise, werden am Donnerstag in einer aus Stockholm übertragenen, virtuellen Zeremonie verliehen. Preisträger 2020 sind die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotudeh, der weißrussische Oppositionelle Ales Bjaljazki und die von ihm gegründete NGO "Wjasna" (Frühling), der US-Bürgerrechtsanwalt Bryan Stevenson und die Indigenen-Aktivistin und die Umweltschützerin Lottie Cunningham Wren aus Nicaragua.

Es werden internationale Gäste zugeschaltet sein. Dazu gehören unter anderem Schwedens Außenministerin Ann Linde und der walisische Schauspieler Paul Sharma. Die vier Award-Winner erhalten als Preisgeld zur Förderung ihrer Arbeit je eine Million Schwedenkronen (97.909,63 Euro).

Die Right Livelihood Awards wurden von dem deutsch-schwedischen Vordenker Jakob von Uexküll gegründet und werden seit 1980 vergeben. Mit den Preisen werden Menschen gewürdigt, die sich – teils unter Gefahr für Leib und Leben – für eine friedliche, gerechte und nachhaltige Welt für alle einsetzen. Unter den bisher Geehrten aus über 70 Ländern finden sich mit dem Ökonomen und Vordenker der Umweltbewegung, Leopold Kohr (1983), dem Zukunftsforscher Robert Jungk (1986) und dem emeritierten Amazonas-Bischof Erwin Kräutler (2010) auch drei Österreicher.

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