Ritzau ringt mit Folgen von Hackerangriff

Lösegeld von dänischer Nachrichtenagentur gefordert

Die Probleme bei der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau aufgrund eines Hackerangriffs dauern an. Auch am Mittwoch konnte die Agentur ihr Material nicht wie üblich über ihren Nachrichtenkanal herausschicken, stattdessen wurden die Kunden per Notsystem mit Nachrichten und Informationen versorgt. Ritzau rechnet nach eigenen Angaben damit, frühestens am Donnerstag wieder in Betrieb gehen zu können.

Die führende Nachrichtenagentur Dänemarks war nach eigenen Angaben Dienstag früh einem umfassenden Hackerangriff ausgesetzt gewesen. Wie sie am Mittwoch berichtete, forderten Hacker ein Lösegeld, um Daten freizugeben. Ritzau habe sich geweigert, dieses Geld zu zahlen, erklärte Agenturchef Lars Vesterløkke. Wer hinter dem Angriff steckt, ist weiterhin unklar. Ritzau ist ein Grundpfeiler der dänischen Nachrichtenlandschaft und beliefert alle großen Medien des Landes mit Nachrichten und Informationen.

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