Schlepperei über den Brenner - Zehn Personen in Italien in Haft

Schlepperring organisierte Reisen von in Italien eingetroffenen Migranten nach Österreich, Deutschland und Nordeuropa

Die Justizbehörden in Rom haben einen internationale Schlepperring zerschlagen, der Migranten über den Brenner von Italien nach Österreich schleuste. Die Handschellen klickten für zehn Personen kurdisch-irakischer Herkunft mit Aufenthaltsgenehmigung in Italien, denen Schlepperei und Fälschung von Ausweisen vorgeworfen wird, teilten die italienischen Justizbehörden am Dienstag mit.

Der Schlepperring organisierte die Reisen von in Italien eingetroffenen Migranten aus Pakistan, Indien und Bangladesch nach Österreich, Deutschland und Nordeuropa. Die Migranten wurden vorübergehend in Wohnungen in Rom und auch in Bozen untergebracht. Für jede Reise mussten die Migranten bis zu 2.500 Euro zahlen.

Die Mitglieder des Rings beherbergten für hohe Summen die Migranten in Italien. Auf diese Weise sollen Dutzende von Migranten, darunter auch viele Minderjährige ins Ausland geschleppt worden sein, berichteten die Carabinieri.

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