Skispringen: Tickets für Tourneespringen in Oberstdorf aufgelegt

Andere Orte warten noch ab - ÖSV will erst Mitte Oktober entscheiden - Tournee-Tross wird stark reduziert

Der Kartenvorverkauf für die Vierschanzentournee der Skispringer beginnt. Aufgrund der Corona-Pandemie sind nur wenige Fans zugelassen, ab 1. Oktober ist zunächst nur ein limitiertes Kontingent von 2.500 Tickets für der Auftaktbewerb am 29. Dezember in Oberstdorf unter www.arena-ticket-allgaeu.de erhältlich. Noch keinen Vorverkauf gibt es für Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen.

"Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ski-Verband, den lokalen Gesundheitsbehörden und unserem Ressort Medizin ein tragfähiges Corona-Konzept entwickelt, das zum jetzigen Zeitpunkt eine Zuschauerzahl von 2.500 für unser Auftaktspringen ermöglicht", wird Peter Kruijer, Vorsitzender des Skiclubs und Präsident des Organisationskomitees in Oberstdorf, in einer Aussendung zitiert.

An den anderen Tourneeorten werde angepasst an die Corona-Situation an den Veranstaltungskonzepten gearbeitet. Für das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen will man auf ein kurzfristigen Ticketverkauf setzen. Der ÖSV will frühestens Mitte Oktober entscheiden, ob und in welchem Umfang Tickets verfügbar sein werden. "Das ist für uns kein Problem, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die Besucher in Innsbruck und Bischofshofen eher kurzfristig planen", sagte Alfons Schranz vom OK des Bergiselspringens in Innsbruck.

"Oberste Priorität hat die erfolgreiche Austragung der Tournee als Highlight des Wintersports, das ist eine absolute Herausforderung", stellte Tourneepräsident Johann Pichler aus Bischofshofen klar. Strak reduziert werde der Tournee-Tross von normalerweise 7.000 akkreditierte Personen auf maximal 1.500. Die Einschränkungen würden alle Bereiche betreffen - Teams, Funktionäre, freiwilligen Helfer, Medien und TV-Anstalten.

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