Sportunion plädiert für geordnetes Hochfahren des Sportbetriebes

Präsident McDonald: "Kinder brauchen Sport genauso wie Schule"

Die Sportunion hat am Mittwoch - vor der Lockdown-Information der Bundesregierung - für ein geordnetes, rasch und gut vorbereitetes Hochfahren des Sportbetriebes in Österreich plädiert. Es seien innovative Konzepte gefordert, hieß es per Aussendung. Der Dachverband will Sport im Allgemeinen sicherstellen. Unter Einbindung des organisierten Sports und Leuten aus der Praxis sollten mit Experten erarbeitete und erprobte Präventions- und Contact-Tracing-Konzepte umgesetzt werden.

Der Präsenzbetrieb an den Pflichtschulen wird nun am 7. Dezember wieder aufgenommen. Es herrsche laut Sportunion aber akuter Raummangel an vielen Schulen. Daher werden beispielsweise Turnsäle oft für den Regelunterricht genutzt, um Mindestabstände sicherzustellen. "Kinder brauchen Sport genauso wie Schule", sagte Sportunion-Präsident Peter McDonald. "Sobald Unterricht an Schulen für unter 14-Jährige wieder zugelassen wird, sollte Sport und Bewegung für Kinder ebenso wieder ermöglicht werden."

Ein Impulsprogramm soll in den nächsten Monaten die Stärkung des Sport- und Vereinswesens vorantreiben. Die österreichische Bundesregierung hat am Mittwoch im Zuge der Informationen über erste Lockerungen des harten Lockdowns bekanntgegeben, dass abseits des Spitzensports Indoor- und Kontaktsport weiter untersagt bleiben. Outdoor-Sport wie Skifahren und Eislaufen wird ab 24. Dezember wieder erlaubt sein.

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