Thomson Reuters steigerte Betriebsgewinn im vierten Quartal

EBITDA legte auch im Gesamtjahr 2020 um ein Drittel zu

Mitten in der Coronakrise hat der Informationskonzern Thomson Reuters Umsatz und Betriebsgewinn gesteigert. Die Erlöse legten im vierten Quartal 2020 um zwei Prozent auf 1,616 Mrd. Dollar (1,34 Mrd. Euro) zu. Auch dank Einsparungen stieg der operative Gewinn (Adjusted EBITDA) um ein Drittel auf 525 Mio. Dollar. Anders als die Sparten mit Produkten für Juristen und Unternehmenskunden stagnierte der Umsatz der kleinere Nachrichtensparte, zu der die Agentur Reuters gehört.

"Wir sind mit unseren Ergebnissen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr sehr zufrieden", sagte Vorstandschef Steve Hasker. Er kündigte ein zweijähriges Umbauprogramm an, durch das der Konzern sein Wachstum aus eigener Kraft beschleunigen und die Kosten senken wolle. Bis 2023 solle die operative Gewinnmarge auf 38 bis 40 (2020: 33) Prozent steigen.

Im Gesamtjahr 2020 blieb der Umsatz mit 5,984 Mrd. Dollar ungefähr auf Vorjahresniveau (+1 Prozent), der operative Gewinn erhöhte sich um ein Drittel auf 1,975 Mrd. Dollar, geht aus Daten auf der Homepage von Thomson Reuters hervor.

Mehr dazu

OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten