Unterstützungsfonds: IG Autorinnen Autoren begrüßen Verlängerung

Forderung nach flankierenden gesetzlichen Maßnahmen im Sozial- und Urheberrecht

Die IG Autorinnen Autoren begrüßen die heute, Mittwoch, bekannt gegebene Fortsetzung der Arbeit der Unterstützungsfonds. "Es sind durch und durch erfreuliche Nachrichten, dass ausreichend Mittel in den Unterstützungsfonds für die Kunst- und Kulturschaffenden vorhanden sind bzw. bereitgestellt werden, so dass es möglich ist, die Unterstützungsleistungen auch über den Winter fortzusetzen", heißt es in einer Aussendung.

"Es beseht die historische Chance, diesen als soziale U-Boote existierenden Künstlerinnen und Künstlern aus ihrer Notlage heraus in eine sozial abgesicherte Existenz zu verhelfen. Das wird aber nicht ohne entsprechende flankierende gesetzliche Maßnahmen vor allem im Sozialrecht, aber auch im Urheberrecht gehen", unterstreicht IG Autorinnen-Geschäftsführer Gerhard Ruiss.

"Leider haben die letzten Wochen gezeigt, dass die Lage im Kunst- und Kulturbereich nach wie vor schwierig bleiben wird. Daher haben wir uns in der Bundesregierung entschieden, die Einmalzahlung aus der Überbrückungsfinanzierung vorerst auf 10.000 Euro zu erhöhen", so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne). Von den insgesamt 90 Millionen Euro wurden den Berechtigten jeweils bis zu 6000 Euro einmalig ausbezahlt.

Für alle, die bereits die erste Tranche in Anspruch genommen haben, bedeutet das nun weitere 4000 Euro. "Die Krise ist noch nicht beendet, auch im Herbst und Winter sind in der Kunst und Kultur durch die Beschränkungen zielsichere Hilfsmaßnahmen notwendig. Deshalb freue ich mich, dass erst der NPO-Fonds und jetzt auch der Überbrückungsfonds für Künstlerinnen und Künstler verlängert bzw. erhöht werden können", freute sich Eva Blimlinger, Kultursprecherin der Grünen und Obfrau im Kulturausschusses in einer Aussendung.

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